Wie funktioniert der Forex-Devisenhandel?

Forex – ein Begriff der seit mehreren Jahren auch bei den privaten Anlegern angekommen ist. Vor rund 20 Jahren interessierte sich die private Anlegergemeinde nur wenig für diesen Markt. Es waren damals eher die Aktien, welche die Aufmerksamkeit magisch auf sich lenkten. Forex steht für Foreign Exchange Market – mit dem vielerorts präsenten Kürzel ist also der Devisenmarkt gemeint. Der Devisenhandel wartet mit einigen Spezifikationen auf, die beim Trading mit den klassischen Finanzinstrumenten, wie zum Beispiel Aktien, nicht anzutreffen sind. Wenn Sie in den Devisenhandel einsteigen möchten, haben Sie die Möglichkeit ein kostenloses Demokonto bei diesem Onlinebroker einzurichten. In den folgenden Abschnitten sollen unter anderem die Funktionsweise des Devisenmarkts erklärt sowie die Chancen und Risiken, die im Zusammenhang mit dem Forex Trading stehen angesprochen werden.

Was sind Devisenkurse und wie entstehen diese?

Der Handel mit Devisen ist älter, als viele private Anleger glauben – schon im alten Griechenland fand der Austausch von Währungen statt. Heute gehört der Foreign Exchange Market mit Sicherheit zu den bedeutendsten und umsatzstärksten Märkten auf dieser Welt. Der Markt steht für den Handel mit Devisenpaaren. Ein Devisenpaar besteht immer sowohl aus einer Basiswährung als auch aus einer Kurswährung – vorne steht die Basis- und hinten die Kurswährung. Bei der Darstellung der Währungspaare werden in aller Regel die gängigen Währungskürzel verwendet. So steht zum Beispiel EUR als Kürzel für die Gemeinschaftswährung Euro sowie USD für den US-Dollar. Das Paar, auf das sich diese beiden Währungen beziehen, lautet EURUSD. Die Basiswährung ist die Währung, die im Falle eine Long-Positionierung gekauft wird. Im Gegensatz dazu ist die Kurswährung die Währung, mit der im Rahmen einer Long-Position bezahlt wird. Steht der EURUSD-Kurs bei 1.23, werden also 1,23 US-Dollar benötigt, um einen Euro zu erstehen. Steigt der Kurs nach dem Kauf auf ein höheres Level, besteht die Möglichkeit, einen Gewinn zu realisieren. Allerdings muss der Kurs normalerweise mindestens den sogenannten Spread, auch Geld-Brief-Spanne genannt, überwinden – erst dann wird die Gewinnzone erreicht. Der Spread ist die Differenz zwischen dem Geld- und dem Brief-Kurs. Geld- und Briefkurse finden auf englischsprachigen Trading-Plattformen auch als Bid und Ask Bezeichnung. Bei den Major-Währungspaaren ist der Spread im Vergleich zu vielen Handelsinstrumenten sehr klein. Das liegt unter anderem an den hohen Umsätzen und der damit verbundenen hohen Liquidität. Die Stellung der Devisenkurse findet zu großen Teilen nicht an einer richtigen Börse statt – stattdessen findet das Trading im Rahmen einer dezentralen, außerbörslichen Struktur statt. Nicht selten findet dieser Markt auch als Interbankenmarkt Bezeichnung.

Welche Chancen und Risiken gibt es?

Der Devisenhandel steht sowohl für ein ausgeprägtes Chancen- als auch Risikoprofil. Zu den Chancen beziehungsweise Vorteilen, die dem Devisen-Trading zugeordnet werden können, gehören zum Beispiel die ausgedehnten Handelszeiten sowie die hohe Volatilität. Die hohe Volatilität kann natürlich nicht nur als Chance, sondern auch als Risiko betrachtet werden. Weitere Risiken des Forex Tradings sind unter anderem der außerbörsliche Handel und das besonders hohe Verlustpotenzial, wenn gehebelte Positionen eingegangen werden. Dieses Risikoprofil spricht dafür, dass sich ausschließlich erfahrene Händler mit dem Devisenhandel beschäftigen sollten.

Wie können private Anleger mit Devisenpaaren handeln?

Heute gibt es etliche Anbieter, die sich in erster Linie auf das Thema Forex spezialisiert haben. Diese sogenannten Forex Broker bieten meiste ein Komplettpaket aus Marktzugang, Handelsplattform und Education an. Bei der Auswahl der Broker sollte sehr viel Sorgfalt an den Tag gelegt werden – zu den Kriterien gehören zum Beispiel die Seriosität, der Sitz des Anbieters, die Art und Weise, wie die Einlagen gesichert sind, sowie die Regulierung.

Auf Basis von welchen Strategien wird gehandelt?

Trader, die im Bereich Devisenhandel aktiv sind, handeln auf Basis von diversen Strategien. Die Handelsentscheidungen können sowohl auf Basis von Fundamentalanalysen als auch auf Basis der Technischen Analyse getroffen werden. Zudem besteht die Möglichkeit, im Rahmen von verschiedenen Zeithorizonten zu agieren.

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