Tradingsystem für den erfolgreichen Forexhandel

GKFX Erfahrungen und Test

Wer traden möchte, benötigt nicht nur einen Plan, sondern möglichst auch eine geeignete Tradingstrategie. Diese lässt sich leichter entwickeln, als viele Einsteiger glauben. Mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung können auch Anfänger eine eigene Handelsstrategie entwickeln, um langfristig erfolgreich auf dem Forexmarkt sein zu können.

Mechanische Tradingsysteme entwickeln

Mechanische Tradingsysteme generieren Signale für den Trader. Theoretisch sollten sie eindeutige Kauf- und Verkaufssignale geben, wodurch die emotionale Komponente aus den Trades ausgeschlossen wird, d. h., dass der Trader nach den Vorgaben des Tradingsystem agiert, ohne dabei Rücksicht auf sein eigenes Gefühl zu nehmen. Daher eignen sich mechanische Tradingsysteme bestens, um einen deutlich besseren Erfolg beim Traden zu erzielen. Sollten diese Strategien nicht von Beginn an erfolgreich sein, lassen sie sich analysieren und korrigieren, sodass sie auf Dauer immer zuverlässiger werden.

Forex Tradingsysteme – Vorsicht vor unseriösen Anbietern

Viele Betrüger nutzen Forex Tradingsysteme, um naive Trader über den Tisch zu ziehen. Im Internet versprechen einige selbsternannte Anbieter ein Tradingsystem, mit dem sich monatlich Tausende Pips bei einer sehr geringen Verlustquote generieren lassen. Allerdings haben die Systeme natürlich ihren Preis, der ganz unterschiedlich hoch angesetzt ist, wobei vierstellige Summen keine Seltenheit sind. Da die Erfolgsquote jedoch sehr vielversprechend klingt, fallen leider insbesondere unerfahrene Händler darauf herein und erwerben die Systeme.

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Leider lösen viele der Tradingsysteme den versprochenen Erfolg nicht ein. Oft handelt es sich um Systeme, die sogar tatsächlich funktionieren, auch wenn sie in vielen Fällen nur Mittelmaß sind, allerdings müssen sie mit Disziplin genutzt werden. Es ist sinnvoller, sich den Kaufpreis zu sparen und sein eigenes System zu entwickeln. Auf diese Weise verstehen Trader das Tradingsystem in der notwendigen Tiefe und können es besser weiterentwickeln. Der positive Nebeneffekt dabei ist, dass sie das beim Kaufpreis gesparte Geld für ein höheres Kapital nutzen können. Es ist auch gar nicht so schwer, ein mechanisches Tradingsystem zu entwickeln. Die größte Schwierigkeit besteht darin, sich an die Regeln zu halten, die aus dem System resultieren.

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Ziele des mechanischen Tradingsystems

Um wirklich gut zu sein, muss ein Tradingsystem zwei wesentliche Kriterien erfüllen:

  • Es muss Trends so früh wie möglich erkennen.
  • Es muss vor Whipsaws schützen.

Mit der Tradingstrategie ist ein guter Grundstein für den Erfolg gelegt, wenn es diese Merkmale erfüllt. Wie bei vielen Tradingsystemen liegt die Problematik auch hier in den sich im Prinzip widersprechenden Charakteristika der beiden Punkte. Wer einen Trend besonders früh entdeckt und investiert, kann oftmals genauso häufig feststellen, dass die Prognose falsch war und dass sich der Trend anders entwickelt, als eigentlich angenommen. Wer mehr auf Sicherheit setzt und nur handelt, wenn ein Trend eindeutig ist, lässt sich viele interessante Möglichkeiten entgehen, die er nicht ausreichend gewinnbringend nutzen kann. Wer seine Tradingstrategie selbst entwickeln möchte, sollte es sich zur Hauptaufgabe machen, einen Kompromiss zwischen diesen beiden Merkmalen zu finden, um seinen Gewinn möglichst zu optimieren.

6 Schritte zur eigenen Tradingstrategie

Die Erstellung des Tradingsystem sollte sinnvollerweise in kleineren Schritten erfolgen, die dann nacheinander abgearbeitet werden. Im ersten Schritt gilt es, grundlegende Fragen zu klären und alles Weitere davon ausgehend zu entwickeln.

  1. Schritt: Zeitrahmen

Das Tradingsystem sollte optimal auf seinen Benutzer abgestimmt sein. Dafür muss sich der Trader entscheiden, wie viel Zeit er wann investieren möchte. Daytrader benötigen ein anderes Tradingsystem als Swingtrader; manche Händler wollen die Entwicklung mehrmals täglich verfolgen, andere vielleicht nur monatlich oder jährlich. Ist geklärt, wie viel Zeit investiert werden soll und wie lange Positionen gehalten werden sollen, resultiert daraus, in welchem Zeitrahmen mit welchen Laufzeiten der Handel erfolgen soll.

  1. Schritt: Schnelle Indikatoren finden

Die möglichst frühe Identifikation eines Trends sollte ein Ziel sein. Hierfür muss die Handelsstrategie mit Indikatoren arbeiten. Von diesen gibt es viele verschiedene, darunter auch einige, die ähnlich funktionieren. Dabei sind manche schnell und manche langsamer. In der Regel unterscheiden sich Indikatoren durch ihre Art der Darstellung, die Berechnung und den Zeitrahmen, in dem sie sinnvoll genutzt werden können. Dies hat den Vorteil, sie für unterschiedliche Zwecke einsetzen zu können und durch die Kombination mit anderen eine höhere Aussagekraft zu erreichen. Soll ein Indikator das Kriterium erfüllen, einen Trend besonders schnell zu entdecken, ist genau dieser aus der Vielzahl der Indikatoren herauszusuchen. Der gleitende Mittelwert gilt als einer der schnellsten Indikatoren. Mit einem schnellen und einem langsameren Indikator lassen sich Trends erkennen. Kreuzen sich beide („Crossover“), bildet sich hier ein Trend heraus. Daher könnte dieser einer der Indikatoren für die Handelsstrategie sein.

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  1. Schritt: Indikatoren finden, die Trends bestätigen

Es ist wichtig, die Ergebnisse des schnellen Indikators mit einem weiteren Indikator zu unterlegen, um zu verhindern, dass sich Trends nicht bestätigen. Der Indikator sollte falsche Positivmeldungen erkennen und die Ergebnisse des ersten Indikators stützen können. RSI oder MACD wären beispielsweise gut geeignete Indikatoren.

  1. Schritt: Risiko bestimmen

Der Trader muss in jeder Handelsstrategie bestimmen, wie viel er maximal pro Trade zu verlieren bereit ist. Gute Trader denken immer erst über einen möglichen Verlust nach, bevor sie sich Gedanken über ihre Gewinnchancen machen. Dabei gilt natürlich für jeden Trader ein anderer Verlust, den er hinzunehmen bereit ist. Hieraus ergibt sich eine Schwierigkeit von zwei verschiedenen Ansprüchen: Einerseits sollte der Verlust pro einzelnem Trade nicht zu hoch ausfallen, andererseits muss der Trader genug Freiraum haben, um ein paar Schwankungen aushalten zu können. Hierfür muss ein möglichst optimaler Kompromiss gefunden werden.

Der Tradingplan sowie das Risiko- und Moneymanagement müssen der Handelsstrategie übergeordnet sein und auf alle Fälle mit in die Überlegungen einfließen. In diesem Punkt sollte die Handelsstrategie harmonieren, da sich in der Regel alleine daraus wichtige Hinweise darauf ergeben, mit welchem Risiko die Handelsstrategie einzelne Trades bewertet.

  1. Schritt: Einstieg und Ausstieg bestimmen

Hat der Trader seinen maximal akzeptierten Verlust festgelegt, muss er den Zeitpunkt der Eröffnung und Schließung einer Position bestimmen. Hier kommt es auch auf das Temperament des Händlers an. Während manche schon Positionen eröffnen, wenn alle Indikatoren stimmig sind, warten andere erst noch ab, bis die Kerze geschlossen ist. Generell kann mehr Vorsicht nicht schaden, daher lautet eine häufige Empfehlung, lieber das Schließen abzuwarten. Oft erfolgt vorher noch eine Trendwende.

Für den Ausstieg gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Ist eine gewisse Anzahl von Pips erzielt, die Position schließen – ganz gleich, bei welchem Trade.
  • Einen festen Eröffnungspreis eines Trades festlegen und den Trade bei Erreichen des Kurses bei dieser Grenze schließen. Support und Widerstand ist eine häufige Wahl bei Tradern, die diese Grenzen nutzen.
  • Mit Trailing Stops Der Stop wird immer weiter nachgezogen, bis er bei Erreichen des Kurslimits automatisch auslöst. Der Vorteil zeigt sich besonders bei deutlichen und langanhaltenden Trends, die sich auf diese Weise besser und risikofreier ausnutzen lassen. Bei kleinen Schwankungen lässt sich damit allerdings oftmals kein optimaler Gewinn erzielen.

Konsistentes Handeln und die Entscheidung für eine der Möglichkeiten sind wichtig für Trader. Andernfalls sollten Händler zumindest Ausnahmeregelungen deutlich festlegen und keine weiteren Ausnahmen zulassen.

  1. Schritt: Regeln aufschreiben und befolgen

Nach dem Festlegen aller Bedingungen und Indikatoren macht es Sinn, wenn sich der Trader in einem Trading Journalalles übersichtlich aufschreibt. Dabei lautet das oberste Gebot, die von ihm aufgestellten Regeln auch immer zu befolgen. Die einzige Möglichkeit, langfristig Erfolg im Forexhandel zu haben, ist Disziplin. Natürlich ist nicht das ganze System unumstößlich. Regeln können immer geändert werden, allerdings sollte das nur geschehen, wenn eine Analyse Schwachpunkte aufdeckt. Die Regel während eines Trades zu ändern oder zu brechen, wäre alles andere als sinnvoll. Dies wäre nur auf irrationale Beweggründe zurückzuführen, die keinesfalls dauerhaft zum Erfolg führen können.

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Die Handelsstrategie testen

Mit Daten aus der Vergangenheit lässt sich ein Tradingsystem ganz schnell und einfach testen:

  • Suche nach Handelssignalen
  • Ein- und Ausstieg festlegen
  • Weiterer Test bis zu dem Punkt, an dem die Position geschlossen wird.
  • Führt das Tradingsystem nicht zum gewünschten Erfolg, gilt es, die Schwachstellen zu finden und zu beseitigen.
  • Ist das Ergebnis des Handelssystems zufriedenstellend, können Trader im nächsten Schritt das Livetrading im Demoaccount testen.

Der Test sollte mindestens über zwei Monate erfolgen, bevor das Tradingsystem im tatsächlichen Forextrading zum Einsatz kommt. Eine Handelsstrategie live zu testen ist etwas ganz anderes, als sie mit alten Daten zu nutzen. Dabei muss der Trader seine aufgestellten Regeln konsequent befolgen. Weicht er davon ab, kann er das System nicht testen. Um das Ergebnis nicht zu verfälschen oder sich die Arbeit umsonst gemacht zu haben, muss er sich strikt an seine Regeln halten. Sonst könnte das Tradingsystem durch Entscheidungen beeinflusst werden, die eigentlich nicht vorkommen sollten oder dürften. Deckt das Tradingsystem nicht alle Möglichkeiten ab und ist der Handlungsspielraum in Einzelfällen zu groß, muss der Trader sein System noch einmal überarbeiten.

Ein Handelssystem testet man am besten risikolos im Demokonto

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Erzielt der Trader im Test über einen Zeitraum von zwei Monaten Gewinne mit seinem Tradingsystem, kann er das System für den echten Forexhandel nutzen. Doch auch hier sollten Trader nie vergessen, dass das Einhalten der Regeln ganz entscheidend für Gewinn oder Verlust ist. Bringt das Tradingsystem in der zweimonatigen Testphase jedoch keinen Erfolg, muss es überarbeitet werden.

Folgende Punkte können mögliche Schwachstellen sein:

  • Zu hohes Risiko
  • Gewinne werden zu früh realisiert
  • Falsche oder ungeeignete Indikatoren
  • Der Trader wartet mit der Eröffnung einer Position zu lange oder nicht lange genug.

Das Führen eines Trading Journals hilft bei der Auswertung der Handelsstrategien und bei der Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten. Daher sollten Händler unbedingt alle Trades mit ihren wichtigsten Informationen festhalten und analysieren. Nur so lässt sich das eigene Handelssystem optimieren.

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