Solaranlagen – Finanzierungen, die Sinn machen

Immer mehr Dächer weisen heute keine rote Farbe mehr auf, sondern spiegeln den Himmel wieder. Statt Maisfeldern finden sich heute in einigen Regionen Solar-Farmen. Windparks werden immer wieder bezüglich der „Verschandelung der Umwelt“ kritisiert. Ewiggestrige mögen das als „unschön“ oder „störend“ empfinden. Nachdenken erübrigt sich, der Strom kommt ja aus der Steckdose. Fällt ein Rotormast um, als GAU, bleiben die Schäden im schlimmsten Fall begrenzt. Leckt ein AKW, wird es über Tausende von Quadratmetern mehr als nur kritisch. Die Gegner der regenerativen Energie sollten darüber einmal nachdenken. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Atomenergie nicht beherrschbar ist. Wer sich als Immobilienbesitzer aus diesem Kreislauf verabschieden möchte, hat dazu verschiedene Alternativen.

Die Sonne aus der Steckdose

Die Entscheidung zugunsten einer eigenen Solaranlage auf dem Dach hat mehrere Vorteile. Ökologisch gesehen ist es eine saubere Lösung zur Energiegewinnung. Wirtschaftlich gesehen können die Betreiber durch die Einspeisung überschüssigen Stromes dazu noch Geld verdienen. Unter Gesichtspunkten der Autonomie machen sich diese Immobilienbesitzer von den Versorgern ein Stück weit unabhängig. Es sprechen also sowohl materielle als auch ideelle Gründe für Solarstrom. Die Frage ist nur, wie kann ein solches Vorhaben finanziert werden? Einige Kreditinstitute, allen voran die KfW, vergeben spezielle Kredite zur Förderung regenerativer Energie. Bestimmte Portale, beispielsweise kredittestsieger.org, zeigen auf, wie Hausbesitzer ein Projekt zur Gewinnung regenerativer Energie am Besten finanzieren. In der Regel zahlt ein Betreiber einer Solaranlage kaum etwas dazu, die Einsparung einerseits und die Einspeisevergütung andererseits heben die Finanzierungskosten auf. Wer sich mit dem Gedanken an einen Kredit nicht anfreunden mag, kann mit einigen Versorgern auch über die Miete einer Solaranlage sprechen und somit den Stromanbieter wechseln. Das komplette Betreiberrisiko liegt dann bei dem Versorgungsunternehmen, der Hausbesitzer zahlt lediglich zehn Jahre eine Miete, abhängig von der Größe der Anlage. Geht ein Modul kaputt, erstattet eine Versicherung den Ertragsausfall für die Einspeisung.

Mit Wind geht’s auch

Wer in einer windreichen Gegend lebt oder eine Garage besitzt, die zwischen zwei Häusern, also in einem Windkanal, steht, kann alternativ zu einer Solaranlage auf ein Windrad zurückgreifen. Die Windräder sind nicht mit den großen Rotoren in den Windparks gleichzusetzen, sondern haben einen Durchmesser ab 60 Zentimetern. Diese Größe ist, abhängig vom Aufstellungsort des Rades, durchaus ausreichend, um ein Einfamilienhaus mit Strom zu versorgen. Vor der Installation ist allerdings eine mehrmonatige Windmessung notwendig, da nur aufgrund einer Stichprobe nicht gesagt werden kann, ob sich eine solche Investition rentiert. Wie man es dreht und wendet, die Investition zur Gewinnung regenerativer Energie, gleich ob durch einen Kredit, Mietzahlung oder das Geld vom Sparbuch, macht sich langfristig auf jeden Fall bezahlt. Und wenn die Versorger nur wieder einen Kunden weniger haben, der ihren Atomstrom kauft. Der Letzte macht dann die Lichter aus.

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