Snapchat und eToro

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Snapchat ist ein außergewöhnliches soziales Netzwerk. Als kostenloser Instant-Messaging-Dienst steht Snapchat auf Smartphones und Tablets zur Verfügung. Das besondere ist, dass Fotos, die über den Messenger versendet werden, nur einige Sekunden lang sichtbar sind und dann automatisch gelöscht werden. Seit Anfang März 2017 ist Snapchat auch an der Börse vertreten. Der Börsengang war einer der größten Börsengänge in der Technologiebranche. Etoro bietet daher seinen Tradern nun an, mit CFDs in Snapchat zu investieren. Da das Unternehmen besonders auf Forschung und Entwicklung setzt, könnten sich sehr gute Aussichten für Trader ergeben.

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Erfolgreich seit 2011

Das Unternehmen mit Sitz in Los Angeles wurde 2011 gegründet. Schon 2013 wurden über 350 Millionen Nachrichten am Tag versendet. Facebook unternahm aufgrund des großen Erfolgs zweimal den Versuch, Snapchat zu übernehmen. Beide Male wurde das Angebot jedoch abgelehnt. Im September 2015 war Snapchat 19 Milliarden US-Dollar wert und im April 2016 wurden täglich 100 Millionen aktive Nutzer verzeichnet. Im letzten Jahr kamen nochmal 58 Milladren dazu. Insgesamt werden pro Tag zehn Milliarden Videos versendet und damit zwei Milliarden mehr als bei Facebook. Besonders Jugendliche bevorzugen Snapchat im Vergleich zu anderen sozialen Netzwerken.

Besonderheiten des Messengers

Nicht nur das automatische Löschen der Videos, sondern auch sein Aufbau unterscheidet Snapchat von anderen sozialen Netzwerken. Nutzer haben hier kein klassisches Profil, sondern betreiben Channels, über die sie immer wieder neue Inhalte, in der Regel Fotos und Videos, verbreiten. Andere Nutzer sehen diese Inhalte, können sie aber nicht kommentieren oder liken. Der Inhalt verschwindet dann nach einiger Zeit wieder. Mittlerweile gibt es aber auch eine Speicherfunktion bzw. viele User machen Screenshots von Fotos. Wenn ein User über einen Screenshot ein Foto gespeichert hat, wird dies dem Versender mitgeteilt. Auch eine Chat-Funktion ist vorhanden. Snapchat ist für viele User zu einer Art Tagebuch geworden.

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Beliebte Funktionen

Zu den beliebtesten Funktionen gehören Storys. Dabei werden Snaps, also Bilder, die eine Erzählung bilden, nacheinander verschickt. Die Snaps werden in chronologischer Reihenfolge erzählt und bilden am Ende eine Geschichte. Storys sind 25 Stunden verfügbar. Danach werden auch sie automatisch gelöscht. Beliebt sind zudem Filter, mit denen man seine Snaps verschicken kann. Unter anderem kann man per Filter die aktuelle Uhrzeit, die Temperatur oder Schwarzweiß-Einstellungen vornehmem. In größeren Städten gibt es auch einen Geofilter, mit dem man seinen Freunden anzeigen kann, wo man sich gerade befindet.

Weiterhin in der Verlustzone

Im letzten Jahr konnte Snap 405 Millionen Dollar einnehmen und damit etwa siebenmal soviel wie im Jahr zuvor. Dennoch liegt Snap noch immer in der Verlustzone. Snap investiert jedoch viel in Forschung, Entwicklung und Expansion. So 2016 nahm die Anzahl der Mitarbeiter um 200 Prozent zu. Außerdem arbeitet das Unternehmen immer wieder an Innovationen und neuen Funktionen. Dies macht Snap für Anleger sehr interessant. Wer nun in Snapchat investieren möchte, muss einiges beachten. Vieles davon gilt immer, wenn ein Unternehmen gerade frisch an die Börse gegangen ist.

Snap ebenfalls in der Verlustzone

Die erste Frage ist, ob das Unternehmen Gewinne macht. Snap hat durchaus hohe Einnahmen, ist jedoch noch weit von der Gewinnzone entfernt. Viele Unternehmen gehen an die Börse, um schnell neuen Einnahmen zu bekommen. Snap will allerdings weiter investieren. Man hört sogar, dass das Unternehmen vielleicht niemals profitabel sein wird. Einige Unternehme nutzen einen Börsengang als Exit-Strategie für ehemalige Investoren. Dies ist oft der Fall, wenn ein sehr hoher Unternehmensanteil angeboten wird. Snap hat derzeit einen Wert von etwa 19,5 bis 22,2 Milliarden Dollar. Das Ziel ist es, durch den Börsengang rund 3,2 Milliarden frisches Geld zu bekommen. Der Anteil ist damit nicht sehr hoch, damit fährt das Unternehmen keine Exit-Strategie.

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Schwankungen nach Börsengang

Es ist nicht ungewöhnlich, dass direkt nach einem Börsengang die Aktienkurse zunächst fallen. Dies musste beispielsweise Twitter erleben. Damals ging der Kurs des Unternehmens am ersten Tag um 73 Prozent nach oben, aber in den ersten zwei Jahren fiel der Kurs unter den Startkurs beim Börsengang. Twitter hatte damals ebenfalls ein negatives Bilanzergebnis. Snap startet im Vergleich zu Twitter mit weniger Einnahmen und höheren Verlusten. Daher ist auch hier die Gefahr groß, dass der Kurs zunächst nach unten gehen könnte. Ein Börsengang ist immer mit Volatilität verbunden. Nur selten bleibt der Aktienkurs zu Beginn stabil. Schwankungen können nach oben oder nach unten gehen und schon kurz nach dem Start an der Börse auftreten. Wie sich ein Kurs langfristig entwickelt, ist ebenfalls immer nur schwer vorab zu erahnen. Facebook startete 2012 mit einem Aktienkurs von 38 Dollar. Heute liegt dieser bei 130 Dollar.

Bekannte Partner

Unternehmen gehen nicht alleine an die Börse, sondern bringen einen Underwriter mit. Dies sind Finanzinstitute oder Makler, die sich beim Börsengang eines Unternehmens verpflichten, einen Teil der Emissionen zu übernehmen, falls die volle Unterbringung durch Zeichnungen des Publikums nicht gelingt. Der Underwriter solle ein renommiertes Finanzinstitut sein. Snap hat sich für Morgan Stanley und Goldman Sachs entschieden – sicher nicht die unbekanntesten Namen am Markt.

Bei Snap kommt noch eine Besonderheit hinzu: Das Unternehmen ist stark von Google abhängig. Snapchat nutzt den Cloud-Service von Google und baut darauf seine IT-Infrastruktur auf. Snap hat angekündigt, in den kommenden fünf Jahren insgesamt zwei Milliarden Dollar für Google-Dienste zu zahlen. Ob sich diese Verpflichtung mittelfristig als Bürde erweist, ist derzeit nicht absehbar.

eToro Social Trading

Die Webseite von eToro

Vergleich mit Facebook und Twitter

Facebook war und ist an der Börse erfolgreich. Twitter erlebte beim Börsengang eher einen Misserfolg. Snap möchte sich natürlich eher an Facebook orientieren. Facebook ist zudem ein ernstzunehmender Konkurrent für Snapchat, besonders seitdem bei Instagram, das zu Facebook gehört, die Funktion „Deine Story“ eingeführt wurde. Zudem hatte Facebook lange Zeit großes Interesse an einer Übernahme von Snapchat. Snapchat setzt im Vergleich zu anderen sozialen Netzwerken stark auf Innovationen und Entwicklungen, mit denen man sich von der Konkurrenz abheben will. Dies könnte für Trader viele interessante Gelegenheiten eröffnen.

Größtes Social-Trading-Netzwerk eToro

Etoro ist das größte internationale Social-Trading-Netzwerk. Mehr als 4,5 Millionen Kunden aus 170 Ländern sind in der Community aktiv. Nach der Gründung 2008 ging es für das Netzwerk schnell bergauf und man entwickelte sich zum Marktführer im Social Trading. Heute können Trader hier mit Devisen, Indizes, Aktien und Rohstoffen handeln. Beliebt ist es, diese Basiswerte mit CFDs zu traden. Neben dem eigenständigen Traden kann man anderen, bereits erfolgreichen Tradern folgen und diese kopieren. Die Mindesthandelssumme pro Trade liegt bei 25 Euro. Wer den Handel zunächst testen möchte, kann dies über ein kostenloses Demokonto tun, dessen Laufzeit unbegrenzt ist. Mit einer Mindesteinlage von 200 Euro bzw. 500 Euro bei Überweisungen kann man ein Live-Konto eröffnen.

Attraktive Konditionen

Die von eToro angeboten Konditionen sind sehr attraktiv. Der Handel ist kommisionsfrei und die Spreads sind niedrig. Je nach Basiswert liegt der Hebel bei bis zu 1:400. Dank dieser Hebelwirkung kann man schon mit wenig Einsatz große Gewinne erzielen. Daher sind gerade CFDs für viele Trader sehr attraktiv. 2015 führte eToro zahlreiche neue Funktionen ein und die Handelsplattform bekam ein neues Gesicht. Die Finanzgesellschaft eToro (Europe) Ltd. Hat ihren Sitz auf Zypern und wird dort von der CySec reguliert. Mit dem Eintrag im Register der BaFin ist der Broker auch in Deutschland legal.

Austausch mit Tradern aus aller Welt

Bei eToro kann man nicht nur im Austausch mit anderen Tradern viel lernen, sondern auch über die Akademie des Brokers. Hier werden zahlreiche Informationen in Videos, Tutorials und Webinaren vermittelt. Gerade für Trading-Anfänger ist eToro sehr interessant, da man durch das Kopieren anderer Trader schnelle erfolgreich sein kann. Zudem erklären viele Top-Trader ihre Anlageentscheidungen und Strategien sehr gut, sodass man auch hier viel lernen kann. Zudem bietet eToro regelmäßig neue interessante Handelsangebote wie nun die Möglichkeit, CFDs auf Snapchat zu traden.

Fazit

Bei eToro können Trader nun mit CFDs auf die Aktie von Snapchat setzten. Das US-Unternehmen ist seit dem 1. März an der Börse. Nach Facebook und Twitter hat damit ein weiterer Branchen-Riese den Sprung an die Börse gewagt. Der Wert von Snapchat wird auf rund 19 Milliarden Euro beziffert. Da das Unternehmen viel in Forschung und Entwicklung investiert, liegt es noch weit von der Gewinnzone entfernt, ist aber dennoch ein interessantes Tradinginstrument. Allerdings ist es immer schwierig vorherzusagen, wie sich ein Aktienkurs mittel- und langfristig entwickelt.

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