Wissenswertes zur Scalp Trading Strategie

Scalp Trading Strategie
Es gibt verschiedene Strategien, um mit dem Online-Trading Erfolg zu haben. Eine dieser Strategien ist das Scalping. Hierbei handelt es sich um eine Variante, die vor allem von erfahrenen Tradern gerne genutzt wird. Allerdings braucht es ein Händchen, um die Scalp Trading Indikatoren richtig zu deuten und diese auch für sich nutzen zu können. Zudem ist einiges an Mut gefragt.

• Die Volatilität des Marktes nutzen
• Schneller Handel in kurzen Zeiträumen
• Bid und Ask – Spanne richtig nutzen
• Auf verlässliche Kursdatenversorgung setzen

Christian Habeck

Christian Habeck

Christian Habeck ist seit Jahren an den Finanzmärkten aktiv. Im Daytrading widmet er sich bevorzugt dem Forex-Handel, Aktien handelt er mittelfristig (Swing-Trading) mit Hilfe des Ichimoku Kinko Hyo. Infos hierzu findet man auf: www.kumo-trading.de.
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Was genau ist Scalp Trading eigentlich?

Themenicon StrategieAuch wenn es sich beim Scalp Trading um eine Strategie handelt, die vor allem von erfahrenen Tradern eingesetzt wird, haben auch diese Trader einmal klein angefangen und wussten nicht, was Scalp Trading eigentlich ist. Eine kleine Definition ist daher die wichtigste Grundlage, um den Sinn zu verstehen und so herauszufinden, ob das Scalp Trading zum Handel an der Börse etwas für einen selbst ist.

Bekannt ist Scalptrading auch unter der Bezeichnung „Highspeedtrading“ und damit ist auch eigentlich schon so gut wie alles gesagt. Wer diese Strategie für sich nutzen möchte, der schaut sich lediglich die Charts an, die einen kurzen Zeitrahmen beinhalten. Das können Charts von 5 Minuten, aber auch von 1 Minute sein. In diesen Charts muss der Anleger nun versuchen, eine Struktur in den Trends zu erkennen. Diese Struktur setzt sich aus einer Trendbewegung sowie einer sogenannten Korrektur zusammen. Wenn die Korrektur abgeschlossen ist, dann muss wieder eine neue Trendbewegung folgen. Ist dies der Fall, ist die Struktur abgeschlossen.

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Wer also als Scalper auf dem Parkett des Tradens agiert, der versucht, aus einer Kursbewegung den Teil herauszuschneiden, der ihm von Nutzen sein kann. Dabei muss er die Scalp Trading Indikatoren im Blick behalten. Der Trader achtet hier nur auf die besonders kurzfristigen Ziele. Das bedeutet, dass innerhalb sehr kurzer Zeit hohe Gewinne möglich sind. Wo hohe Gewinne warten, stehen aber auch hohe Verluste in den Startlöchern. Daher ist Scalp Trading eine Strategie, die in besonderes Fingerspitzengefühl erfordert.

Beim Scalp Trading kommt es darauf an, kurze Charts zu beobachten und auf Basis der Trendfolge sowie der Struktur schnell zu agieren. So lassen scih innerhalb kurzer Zeit hohe Gewinne erzielen.
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Scalp Trading Indikatoren – das sind die wichtigsten Punkte

Themenicon Stopp-LossScalp Trading Indikatoren sind die Grundlage dafür, dass die hoch explosive Strategie auch wirklich funktioniert. Nur dann, wenn die Indikatoren auch richtig ausgewertet werden, kann ein Scalper auf die Dauer wirklich Erfolg haben.

Dabei ist es aber wichtig, bei der Scalp Trading Strategie zu entscheiden, welche Indikatoren für die eigenen Wünsche am besten geeignet sind.

 

1. Die Bollinger Bänder
Die Bollinger Bänder gehören zu den Scalp Trading Indikatoren, die besonders häufig eingesetzt werden. Hierbei handelt es sich um einen Indikator für die Chartanalyse, der von John Bollinger zusammengestellt und entwickelt wurde. Dieser Indikator steht für Trendveränderungen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass dieser Indikator auf einem Durschnitt von 20 Tagen basiert. Er ist also nur ein Teil einer gesamten Scalp Trading Strategie und kann nie als alleinstehender Indikator eingesetzt werden. Die Idee hinter diesem Indikator ist die Häufung in der Mitte. Das bedeutet, dass es eine bestimmte Wahrscheinlichkeit gibt, die auf Abweichungen bei den Kursen hindeuten kann. Wenn sich die Bänder dann dem Durchschnitt annähern, der auf Basis von 20 Tagen zusammengestellt wurde, kann der Trader eine Kursbewegung erwarten. Diese Bewegung kann nach sowohl abwärts als auch aufwärts verlaufen.

2. Der Relative Strength Index (RSI)
Mit Hilfe des RSI wird eine Kurve erstellt, die sich zwischen extremen Werten bewegt. Für den Scalper – und auch für den RSI selbst – sind die Werte 70 und 30 interessant. Wenn der RSI kleiner als 30 ist, so kann hier von einem Überverkauf gesprochen werden. Ist er größer als 70, handelt es sich m einen Überkauf. Das bedeutet also, wenn die Grenze von 30 überschritten ist, dann kann eine Kurserholung erwartet werden. Je nachdem, gibt es auch einige Scalper, die mit dem RSI andere Grenzen setzen, wie beispielsweise 20 und 60.

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3. Der Average-Directional-Movement-Index (ADX)
Auch der ADX ist einer der Scalp Trading Indikatoren, der gerne verwendet wird. Hierbei handelt es sich um einen Indikator, der gleich zwei Funktionen hat. Er wird verwendet, um sowohl die Geschwindigkeit als auch die Stärke von einem Trend zu messen. Zudem kann er dem Scalper einen Überblick darüber geben, welche Marktentwicklung zu erwarten ist. Wenn der ADX ansteigt und über 20 Punkte notiert, dann liegt eine Trendbewegung vor. Bei einem Abfall und weniger als 20 notierten Punkten handelt es sich um eine Seitwärtsbewegung.

4. Die Kursbewegung
Zu den beliebtesten Scalp Trading Indikatoren im Allgemeinen gehört die Kursbewegung. Hierbei handelt es sich um einen wichtigen Teil der technischen Analyse, der in seiner Bedeutung nicht zu unterschätzen ist. Das Kursverhalten oder auch die Kursbewegung hilft dabei, den Blick nicht auf die technische Analyse zu legen. Hier liegt der Fokus komplett auf dem Kurs selbst. Auf diese Weise fällt es dem Scalper leichter, einen Trend zu bewerten und hier schnell reagieren zu können. Zudem kann eine langfristige Beobachtung der Kursbewegungen dabei helfen, Stops zu platzieren. Diese Stops dienen als Sicherheit, wenn es zu einem Bruch im Markt kommt.

5. Moving Averages im Allgemeinen
Schließlich gibt es noch die Moving Averages als Scalp Trading Indikatoren, die ebenfalls nicht zu unterschätzen sind. Sie dienen als Unterstützung bei der Trenddiagnose, wie auch bereits beim ADX beschrieben. Sie sind gerade dann eine große Hilfe, wenn es um den Einstieg in die Charts geht, die als kurzfristig bezeichnet werden oder der Scalper mit längerfristigen Charts, beispielsweise von einer oder auch von vier Stunden arbeiten möchte. Zudem können diese Scalp Trading Indikatoren beispielsweise auch genutzt werden, um als Auslösesignal zu dienen. In diesem Fall wird beispielsweise darauf geachtet, wann genau ein Kurs einen Moving Average direkt durchkreuzt. Hier kann dann in die Position eingestiegen werden.

Es gibt verschiedene Indikatoren, die für die Erstellung von einer Scalp Trading Strategie eingesetzt werden können. Welche Indikatoren für die eigene Zielsetzung besonders geeignet sind, muss der Scalper selbst herausfinden. Wichtig ist es jedoch, sich nicht nur auf einen Indikator zu verlassen sondern mehrere Scalp Trading Indikatoren miteinander zu kombinieren.

Die häufigsten Fehler beim Scalp Trading

Themenicon KontaktZwar handelt es sich beim Scalp Trading um eine Strategie, die fast ausschließlich von erfahrenen Tradern eingesetzt wird. Dennoch ist es natürlich auch hier häufig der Fall, dass es zu dem einen oder anderen Fehler kommt, der den Erfolg der Scalp Trading Strategie gefährden kann.

Für den Trader ist es daher wichtig, sich über die Fehler zu informieren und diese bei sich selbst zu vermeiden.

1. Gier – zu große Positionen beim Trading setzen
Es ist die größte Gefahr eines Traders: Die Gier. Wer merkt, dass eine Strategie Erfolg hat, der neigt früher oder später dazu, zu hohe Hebel zu setzen. Denn wenn die Strategie Erfolg hat, warum dann nicht auch einfach direkt den Hebel erhöhen und so den Gewinn maximieren? Was wie eine logische Schlussfolgerung klingt ist häufig ein Grund für hohe Verluste. Wenn der Profit die Hauptrolle übernimmt, dann geht der Blick für die Risiken verloren. Auch beim Scalping regieren nur die Wahrscheinlichkeiten und nicht die harten Fakten. Wer zu große Positionen eingeht oder sogar auf All-in setzt, der verliert sein Konto schneller, als es ihm lieb ist.

2. Auf Stop-Loss verzichten
Der theoretische Gewinn ist natürlich für viele Trader ein gewünschtes Ziel. Dieses verblendet aber auch beim Scalp Trading oftmals den Blick für das Reale. Das heißt, der Trader verzichtet auch bei kurzfristigen und schnellen Handlungen darauf, eine Stop-Loss-Marke zu setzen, schließlich scheint der Trader schon so gut wie in der Tasche zu sein. Auch dies ist ein großer Fehler, der schnell nach hinten losgehen kann. Der Verlust des Blickes für die Realität ist dann der Grund, warum auf den Schutz verzichtet wird, was wiederum zu hohen Verlusten führen kann.

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3. Fehler nicht sehen
Auch das Scalping ist natürlich ein Prozess, bei dem es darum geht, aus seinen Fehlern zu lernen und auf diese Weise dann die Scalp Trading Strategie anzupassen. Verluste sind in diesem Fall selbstverständlich, werden dennoch nicht so gesehen. Trader neigen dazu, Verluste als nicht als einen eigenen Fehler zu erkennen und dann daraus auch nicht zu lernen. Das Geld ist durch eine fehlende Stop-Loss-Marke weg? Nicht mein Fehler sondern einfach Pech, das passiert aber sicher nicht noch einmal. Dabei ist es wichtig, einen Trend und auch einen Trade unbedingt mit Abstand zu betrachten und so auf die Dauer Verluste zu nutzen, um daraus zu lernen und die Strategie zu verbessern. Das kann auch heißen, Scalp Trading Indikatoren zu ändern und die Strategie so anzupassen.

Es gibt einige Fehler, die selbst Experten beim Scalptrading unterlaufen und dafür sorgen, dass sich Gewinne auch schnell in Verluste umwandeln können. Das Problem hierbei liegt meist darin, diese Fehler auch zu erkennen und die Strategie zu verändern.

Fazit – Scalpt Trading Indikatoren als Hilfe nutzen

Fazit:
Scalp Trading Indikatoren sind nur die Basis für eine gute Scalp Trading Strategie. Es kommt auch darauf an, wie die Indikatoren miteinander kombiniert und eingesetzt werden. Auch die Vermeidung von Fehlern ist ein wichtiger Punkt. Unterlaufen diese dennoch einmal, so ist es wichtig, die Fehler auch als diese zu erkennen. Scalp Trading ist eine Strategie, die sich nicht für Anfänger eignet und ein hohes Feingefühl benötigt, um auf die Dauer Erfolg zu bringen.

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