Neues Jahr mit hoher Erwartung an die Börse

Das Jahr 2014 ist für Börsianer mit hohen Erwartungen verbunden. Der Anleihemarkt und der Einlagenbereich geben wenig Raum für Fantasien, zu sehr ist Mario Draghi gezwungen, die Zinspolitik weiter auf kleinster Flamme zu kochen. Zinsanpassungen wären für Süd- und Südosteuropa fatal. Für Anleger bedeutet dies, ihren Fokus weiterhin auf die Börse zu richten.

Aussichten stimmen positiv

Warnende Stimmen gibt es immer und überall zu jedem Thema. So ist es kein Wunder, dass bereits nach dem ersten Allzeithoch im vergangenen Jahr die ersten Menschen vor einer Blase warnten. Unstrittig ist, dass ein zu schneller Anstieg der Kurse Gefahren birgt. Auf der anderen Seite müssen aber auch die ökonomischen Rahmendaten berücksichtigt werden. Die Rahmendaten bergen Platz für Kursfantasien. Da sind zum einen die bereits erwähnten Kapitalmarktzinsen. Je niedriger, je kleiner der Leitzins wird, umso größeren Raum nimmt er bei den Anlegern ein. Experten sprechen davon, dass die Europäische Zentralbank mit ihrer derzeitigen Zinspolitik massiv Milliarden an Vermögen vernichtet.

Mario Draghi hat jedoch keine große Auswahl bei den bestehenden Möglichkeiten. Anleger, die nicht nur auf Zinsen fixiert sind, finden trotz kontinuierlich steigender Kurse durchaus die Chance, an der Aktienbörse Geld zu verdienen. Die Umfragen unter den deutschen Managern lassen Gutes für das Jahr 2014 erwarten, die Wirschaft rechnet mit einem weiteren Wirtschaftswachstum. Dies schlägt sich allerdings nicht nur in steigenden Kursen, sondern auch in den zu erwartenden Dividendenzahlungen nieder. Was den Anhängern von Anleihen die jährlichen Zinszahlungen sind, sind den Aktionären die Dividendenzahlungen.

Und diese lassen zurzeit die Zinsen weit hinter sich. Wer als Einsteiger erstmalig das Börsenparkett betritt, ist recht gut damit beraten, sich zunächst auf die Bluechips, die im Dax notierten Aktien zu konzentrieren. Diese gehören auch zu den Unternehmen, welche durch solide Dividenden überzeugen.

Analysten sehen die Rallye als noch nicht beendet

Analysten und Marktkenner, die ebenfalls noch positive Kursentwicklungen erwarten, gehen davon aus, dass das nächste Allzeithoch nicht mehr weit entfernt ist. Zu Beginn des laufenden Jahres startete der Dax mit weniger als 200 Zählern unter seinem letzten Höchststand von 9.590 bei steigender Tendenz. Als Kursziel werden inzwischen fünfstellige Zahlen genannt.

Von 10.200 Punkten Ende Februar bis zu 11.000 Punkten am Ende des ersten Quartals ist bereits die Rede. Betrachtet man das gesamte Umfeld, stehen die Chancen sogar gut. Die US-Notenbank FED konnte ihre Geldpolitik leicht ändern, der Ankauf der 30jährigen Staatsanleihen ging zurück. Allerdings wurde auch aus Washington gemeldet, dass ein Anstieg des Leitzinses frühestens für 2015 geplant ist.

Anleger hierzulande sind jedenfalls gut beraten, so noch nicht geschehen, auf den Börsenzug aufzusteigen. Wer über den klassischen Handel hinaus einfach nur Spaß mit der Börse haben möchte, dem sei dieses Börsenspiel http://www.ariva.de/depot/boersenspiel.m nahegelegt. Die Börse ist kein Spielplatz, zu Zeiten steigender Kurse steigt aber auch zwangsläufig der Spaß an der Kursentwicklung.

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