Mit ETFs monatlich sparen

Mit ETFs monatlich sparen ETFs sind besonders günstig im Kauf, bieten ein gewisses Maß an Sicherheit und stehen in großer Auswahl zur Verfügung. Neben einem aktiven Trading, ist es mit ETFs auch möglich, einen Sparplan zu erstellen. Wer also eine Alternative zu Tagesgeld oder normalen Fonds sucht, der kann auf ETFs zurückgreifen.

  • Günstig in der Anschaffung
  • Große Auswahl vorhanden
  • Geringer Verlustausfall bei ETFs
  • Auch DAX als Basiswert möglich

Christian Habeck

Christian Habeck

Christian Habeck ist seit Jahren an den Finanzmärkten aktiv. Im Daytrading widmet er sich bevorzugt dem Forex-Handel, Aktien handelt er mittelfristig (Swing-Trading) mit Hilfe des Ichimoku Kinko Hyo. Infos hierzu findet man auf: www.kumo-trading.de.
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Mit ETFs monatlich sparen  –warum ist es so attraktiv?

Themenicon StrategieSparpläne sind heute eine interessante Möglichkeit, um mit dem eigenen Kapital möglicherweise noch Gewinn zu machen. Hier stellt sich allerdings die Frage, welcher Sparplan sich wirklich lohnt. Durchaus attraktiv ist Fondssparen. Hier sind die Ausschüttungen teilweise deutlich höher als die Zinsen, die beim Tages- oder Festgeld angeboten werden.

Allerdings kosten klassische Investmentfonds auch einiges. Da es sich hier um aktiv gemanagte Fonds handelt, sind Managementgebühren zu zahlen. Dazu kommen die Ausgabenaufschläge, die nicht zu unterschätzen sind. Eine Alternative stellen hier ETFs dar.

Die an der Börse gehandelten Fonds unterliegen einem passiven Management. Das bedeutet, es fallen hier keine oder kaum Gebühren an. Auch die Ausgabenaufschläge sind deutlich geringer. Im Vergleich zu Investmentfonds können hier Unterschiede von mehr als einem Prozent ins Gewicht fallen – bei hohen Sparbeträgen macht sich dies auf die Dauer durchaus bemerkbar. Immerhin mindern die Kosten ja auch die Rendite.

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ETFs sind günstiger zu handeln als aktiv betreute Fonds

Sparpläne mit ETFs werden von verschiedenen Banken angeboten. Sie dienen einem langfristigen Vermögensaufbau. Im Vergleich zu einer Einmalanlage zeigt sich hier auch der Vorteil, dass kein Timing-Risiko besteht. Stattdessen können Anleger den sogenannten Cost-Average-Effekt für sich nutzen. Dank der Sparpläne mit ETFs ist es auch für Anleger mit kleinen Raten schon möglich, nach und nach Vermögen aufzubauen.

Besonders beliebt ist die monatliche Einlage. Aber es ist natürlich auch möglich, die Sparpläne vierteljährlich oder einmal im Jahr zu bedienen. Die Optionen sind dabei abhängig vom Anbieter. ETFs sind eine solide Grundlage für effektive Sparpläne. Wer darüber nachdenkt, monatlich ein bestimmtes Kapital anzulegen, der erhält mit ETFs die Möglichkeit, bei geringen laufenden Kosten eine solide Rendite zu erhalten und damit langfristig Vermögen aufzubauen.

 Die Vorteile vom monatlichen Sparen mit ETFs

Themenicon KontaktWer sich noch nicht sicher ist, ob mit ETFs monatlich sparen wirklich etwas für ihn ist, der kann sich erst einmal unverbindlich über die Vorteile informieren. Das ist auch dann eine große Hilfe, wenn noch Unsicherheit besteht, ob sich das Sparen mit ETFs wirklich lohnt.

  1. Der Anleger entscheidet selbst

Natürlich ist es als Anleger immer möglich, selbst zu entscheiden, in was investiert werden soll. Gerade bei Sparplänen mit Fonds steht die Auswahl oft schon fest. Bei ETFs können die Sparpläne komplett selbst zusammengestellt werden.

Anbieter haben jedoch immer wieder festgestellt, dass Anleger sich hier meist am DAX orientieren. Neben der Auswahl der ETFs selbst entscheiden Anleger auch darüber, wie und in welchen Abständen sowie in welcher Höhe eingezahlt wird. Viele Anbieter haben einen Mindestbetrag, der eingezahlt werden muss. Dieser bewegt sich jedoch in der Regel bei rund 50 Euro.

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Die Einmalanlage ist immer noch sehr beliebt

Somit kann auch in kleinen Raten gut gespart werden. Auch nach oben hin ist nicht alles offen. Oft enden die monatlichen Sparraten bei bis zu 1.000 Euro. Zwischen 50 Euro und 1.000 Euro liegt aber eine große Spanne, aus der gewählt werden kann. Hinweis: Es kann immer Gründe geben, warum eine Sparrate nicht mehr gezahlt werden kann. In diesem Fall ist es bei den ETF-Sparplänen durchaus möglich, dass die Rate angepasst wird. Hier gibt es bei guten Sparplänen auch keine Begrenzung. Der Anleger kann jederzeit entscheiden, ob er seinen Sparplan anpassen möchte.  

  1. Auszahlungen sind jederzeit möglich

Auch wenn Festgeld sicher ist und absehbare Zinsen bietet, so hat es dennoch den Nachteil, dass der Anleger hier erst dann an sein Geld kommt, wenn der Vertrag abgelaufen ist. Wer vorher an sein Guthaben möchte, der muss mit hohen Gebühren und Abstrichen rechnen.

Das ist bei ETFs nicht der Fall. Die Sparpläne sind so konzipiert, dass der Anleger jederzeit an sein Geld herankommt und sich für Auszahlungen entscheiden kann. Die Höhe der Auszahlung legt dabei der Anleger fest. Hinweis: Hier gibt es natürlich Unterschiede bei den Anbietern. Wer viel Wert darauf legt, ohne zusätzliche Gebühren immer wieder Geld aus seinem Sparplan abheben zu können, der sollte einen Anbieter-Vergleich durchführen und sich so ein Bild von den Konditionen machen.

  1. Kein Timing-Risiko vorhanden

Einmalanlagen mögen attraktiv sein, wenn man sein Kapital gerne mit einer großen Zahlung gewinnbringend anlegen möchte. Das Problem hierbei ist aber das Timing-Risiko. Dieses Risiko bezieht sich auf den Zeitpunkt des Kaufes. Wer eine Einmalanlage tätigt, der kann diese möglicherweise zu früh oder zu spät, zum falschen Zeitpunkt oder auch für die falschen ETFs tätigen. Dies gilt auch für den Verkauf. Bei einem regelmäßigen Sparplan ist dieses Risiko nicht vorhanden. Der Grund dafür ist, dass durch die regelmäßige Einzahlung das Risiko einfach minimiert wird. Stattdessen gibt es den Cost-Average-Effekt.

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Die Anzahl der verwalteten ETFs nimmt stetig zu , Quelle: Statista

  1. Der Cost-Average-Effekt – profitieren von den Durchschnittskosten

Als wirklich großer Vorteil wird der Cost-Average-Effekt angesehen. Dieser Effekt ist auch als Durchschnittskosten-Effekt bekannt. Durch die Einzahlung von gleichbleibenden Beträgen kann die Marktsituation gut bedient werden. Das bedeutet: Je nach Situation werden ETF-Anteile in unterschiedlichen Ausführungen gekauft. Mal ist der Kurs niedrig und es können mehr Anteile gekauft werden, mal ist der Kurs höher und es können weniger Anteile gekauft werden.

Auf die Dauer gesehen wird also für die ETFs ein Durchschnittspreis gezahlt. Im Vergleich zu einer Einmalanlage ist dadurch eine Steigerung des Ertrags möglich. Gerade bei einer schlechten Marktsituation kann auf diese Weise ein Ausgleich geschaffen werden.

Hinweis: Interessant ist dieser Effekt vor alle für Anleger, die sich für eher risikoreiche ETFs entscheiden. Hier ist die Marktspanne immer mal wieder komplett unterschiedlich. So lässt sich das Risiko auf jeden Fall deutlich minimieren.  

Sparpläne mit ETFs bringen viele Vorteile mit sich. Neben den geringen Gebühren im Vergleich zu klassischen Fondssparplänen, ist die dauerhafte Anlage auch in Bezug auf die Minimierung von möglichen Risiken interessant. Sowohl für spekulative Anleger als auch für Anleger mit einem hohen Sicherheitsbedürfnis gibt es bei den ETF-Sparplänen daher die richtige Lösung.

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Mit ETFs monatlich sparen – hilfreiche Tipps für die Sparpläne

Themenicon TippsWer gerne einen ETF-Sparplan in Anspruch nehmen möchte, der sollte sich vorher ausreichend informieren. Es ist wichtig, dass sowohl alle Angaben für die Investition als auch für die Ausschüttung klar sind. Nur dann sind Anleger auf die Dauer mit ihrem Sparplan auch wirklich zufrieden. Wer also bisher noch nie etwas von „thesaurierend“ oder von „Ausschüttung“ gehört hat, der sollte alle Möglichkeiten für die Information nutzen.

  1. Hohe Gebühren vermeiden

Auch wenn die Gebühren bei ETFs im Grunde sehr gering sind, so sind sie dennoch vorhanden. Gerade bei kleinen Sparraten können die Gebühren dem Anleger durchaus auf die Füße fallen. Daher ist es wichtig, dass man sich über die verschiedenen Gebühren-Modelle, die durch die Anbieter geboten werden, auch ausreichend informiert. Durch den Eingang der Sparrate wird der Kauf von ETF-Anteilen an der Börse in Auftrag gegeben. Das heißt aber auch, dass damit Gebühren anfallen. Gerade bei kleinen Sparraten können sich diese Gebühren prozentual durchaus negativ auswirken. Es kann sich lohnen, die Angebote der unterschiedlichen Anbieter miteinander zu vergleichen und so die Transaktionskosten so gering wie möglich zu halten. Es gibt durchaus Anbieter, die ihren Anlegern kostenfreie Sparpläne bieten. In diesem Fall werden die Transaktionskosten vom Anbieter selbst getragen. Das ist aber nicht die Regel.

Hinweis: Häufig haben Anleger die Möglichkeit, die Anzahl der ETFs, in die dann monatlich investiert wird, einzugrenzen. So lässt sich beispielsweise angeben, dass nur bis zu 3 ETFs gekauft werden sollen. Das hält die Gebühren gering. Manchmal kann es auch lohnenswert sein, nur alle viertel Jahr in den Sparplan einzuzahlen und dann hier mit dem größeren Betrag zu handeln, um die Gebühren auf diese Weise zu senken.

  1. Den Markt im Blick behalten

Sparpläne mit ETFs sind gerade für Anleger interessant, die sich eigentlich nicht weiter um ihr Kapital kümmern, sondern es einfach vermehren möchten. Grundsätzlich muss sich der Anleger tatsächlich nicht mehr kümmern, wenn die Sparrate einmal festgelegt und die Laufzeit vereinbart ist. Gerade zum Ende der Laufzeit hin ist es jedoch wichtig, hier nicht die Marktsituation aus dem Blick zu verlieren. Wenn der Sparplan beispielsweise ausläuft, die Rendite zu diesem Zeitpunkt aber den stark schwankenden Kursen unterliegt und so deutlich geringer ausfällt, kann es sich lohnen, den Sparplan noch etwas weiter laufen zu lassen oder auch die Fondsanteile in eine andere Anlage umzuschichten. Auf diese Weise lässt sich die Rendite sichern.

 

Sparpläne SBroker

SBroker bietet eine sehr große Auswahl an Sparplänen

  1. Beratung ja oder nein?

Besonders günstig sind die ETF-Sparpläne bei Brokern und Direktbanken im Internet. Hier hat der Anleger die Möglichkeit, sich online über das Angebot zu informieren und mit wenigen Klicks ein Depot zu eröffnen sowie einen Sparplan in Auftrag zu geben. Auch der Dauerauftrag ist schnell eingerichtet. Informationen zu den einzelnen Sparplänen und den ETFs lassen sich über die Cheats auf den Webseiten entnehmen.

Klingt einfach, ist es auch. Das Problem hierbei ist nur, dass keine Beratung erfolgt. Erfahrene Anleger mögen nun mit den Schultern zucken. Wer sich am Markt bereits auskennt, der hat damit in der Regel kein Problem. Anders ist es jedoch, wenn ein Einsteiger sich für einen Sparplan entscheidet. Ohne Beratung weiß er möglicherweise nicht, welche Optionen er hat, welche ETFs hier besonders empfehlenswert sind oder eine gute Entwicklung aufweisen. So können die Sparpläne ganz schnell wieder zu einer unsicheren Investition werden. Daher kann es sich lohnen darüber nachzudenken, eventuell doch eine Beratung in Anspruch zu nehmen.

Für diesen Fall werden die ETF-Sparpläne dann über eine Bank, beispielsweise die Hausbank, in Auftrag gegeben. Dies  kann jedoch mit Gebühren verbunden sein.

  1. Das Risiko gut verteilen

Mit ETFs monatlich sparen ist eine gute Möglichkeit, um eine relativ hohe Rendite zu erhalten. Ein Blick auf die Markt- und Renditeentwicklung in den letzten Jahren macht jedoch deutlich, dass Anleger hier teilweise mit Abstrichen rechnen müssen. Das ist der Marktsituation geschuldet und hier haben auch die Broker keinen Einfluss drauf. Der Anleger selbst kann aber sehr wohl Einfluss nehmen, nämlich mit der Streuung von seinem Risiko. Das bedeutet nicht, dass in mehrere Sparpläne investiert werden muss. Idealerweise wird darauf geachtet, Indizes zu nutzen, die auf verschiedene Unternehmen und auch Länder setzen.

Ein gutes Beispiel für einen Sparplan mit einer großen Streuung sind die Indexfonds aus dem MSCI World. Dieser besteht aus mehr als 1.500 Einzelunternehmen aus mehr als 20 Ländern. Der Fokus liegt dabei vor allem auf großen Unternehmen. Gerade für Einsteiger sind diese ETFs eine gute Grundlage für erfolgreiche Sparpläne.

  1. Thesaurieren oder ausschütten – was ist besser?

Auch bei ETFs wird unterschieden zwischen den thesaurierenden Fonds oder den ausschüttenden Fonds. Wenn die Ausschüttungen von den Aktien anstehen, dann profitieren hier natürlich auch die ETFs. Eine gute Möglichkeit ist es, diese Ausschüttungen im Fondsguthaben zu belassen und damit den Zinseszinseffekt zu erhöhen. Hierbei handelt es sich um thesaurierende ETFs. Das ist aber vielleicht nicht im Sinne aller Anleger. Daher gibt es auch ausschüttende ETFs. In diesem Fall geht die Ausschüttung direkt an die Anleger.

Diese profitieren damit zwar direkt. Als Nachteil kann jedoch gesehen werden, dass ausschüttende Fonds als Basis regelmäßige Kapitalerträge benötigen. Vor der Auswahl der Sparpläne sollten sich Anleger daher entscheiden, welche Art der Ausschüttung sie bevorzugen.

  1. Die Laufzeitdauer bei den Sparplänen mit ETFs

Die Zusammenstellung der Sparpläne bezieht sich nicht nur auf die Art der ETFs sondern natürlich auch auf die Dauer. Grundsätzlich ist mit ETFs monatlich sparen durchaus eine flexible Möglichkeit. So werden von den Anbietern die Optionen geboten, jederzeit mit den Sparplänen aussetzen oder diese verändern zu können. Idealerweise sollte ein Sparplan jedoch mehrere Jahre laufen, damit sich die Rendite hier auch lohnen kann. Gerade bei kleinen Raten dauert es seine Zeit, bis eine gute Grundlage an Anteilen für eine solide Rendite zusammengekommen ist.

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Auch bei ETFs ist auf Orderentgelte zu achten

Es gibt verschiedene Punkte, die beim Sparen mit ETFs beachtet werden müssen. Unter anderem gehören dazu die Laufzeiten, der Broker oder die Bank aber auch die Höhe der Sparrate sowie die Möglichkeiten, sich über den Markt zu informieren. Interessant ist hier das sbroker Depot.

Fazit: Mit ETFs monatlich sparen ist durchaus lohnenswert

Fazit:
Wer sein monatliches Sparkapital gewinnbringend anlegen möchte, der hat hierfür mehrere Möglichkeiten. Eine dieser Möglichkeiten ist es, in einen Sparplan mit ETFs zu investieren. Geringe Gebühren, teilweise hohe Ausschüttungen sowie Flexibilität sprechen für diese Anlagemöglichkeit. ETFs sind also durchaus interessant, um über einen längeren Zeitraum hinweg regelmäßig zu investieren.

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