Der Dax – ein Feuerwerk der guten Laune

Eine Umfrage unter den deutschen Managern und Vorständen im Dezember 2013 brachte zutage, dass das Jahr 2014 mit absolut positiven Erwartungen betrachtet wird. Über fast alle Branchen hinweg erwarten die Führungskräfte einen soliden Zuwachs, der sich losgelöst von Resteuropa weiter festigen sollte. Kein Wunder also, dass der deutsche Aktienleitindex diese Erwartungen noch unterstreicht. Anleger, die bisher an ihren Einlagen festgehalten haben, sollten spätestens jetzt erwägen, sich auf das Börsenparkett zu begeben. Die Zeichen stehen nach wie vor auf Einstieg.

Analysten sehen noch kein Ende erreicht

Zahlreiche Analysten sehen für die Kursrallye an den deutschen Börsen immer noch kein Ende. Vorsichtige Prognosen zielen auf einen Stand von 10.200 zum Ende von Q 1, die größeren Optimisten schließen einen Indexstand von 11.000 für Ende Februar 2014 nicht mehr aus. Anleger haben zurzeit auch keine große Alternative. Kurz- und mittelfristige Einlagen notieren deutlich unter dem Kaufkraftverlust in Deutschland. Anleihen, auch die bester Bonitäten, taugen günstigsten Falls für den Kapitalerhalt, nicht jedoch für den Kapitalausbau. Die Situation in den europäischen Krisenstaaten lässt es auch nicht zu, dass Mario Draghi und seine Kollegen aus dem Zentralbankrat eine Umkehr der Zinspolitik in Erwägung ziehen. Südeuropa und Griechenland brauchen Geld, um die dortigen Volkswirtschaften wieder in Schwung zu bringen. Eine Erhöhung des Leitzinsens wäre Gift für diese Regionen. Eine durchschnittliche Inflationsrate von 0,9 Prozent zum Ende des vergangenen Jahres in der Eurozone zeigt, dass von Wirtschaftswachstum keine Rede sein kann, im Gegenteil. Stagnation und Deflation sind die dortigen Auswirkungen des konjunkturellen Dilemmas. Eine Inflationsrate von 1,6 Prozent in Deutschland ist demgegenüber kein Anlass zur Sorge, sondern belegt, dass die hiesige Wirtschaft tatsächlich ein gesundes Wachstum aufweist. Ein Kaufkraftverlust von leicht unter zwei Prozent gilt allgemein als Indikator für eine stabile konjunkturelle Entwicklung.

Dividenden als Alternative zu Zinsen

Sparer, die bisher darauf setzten, Zinsen auf ihre Einlagen zu erhalten, werden seit Jahren durch immer neue Zinssenkungen belastet. Die Angst vor schwankenden Börsenkursen lässt sie offenen Auges zusehen, wie ihre Guthaben langsam aber sicher alleine durch den Kaufkraftverlust dahinschmelzen. Tatsache ist, dass Inflation Vermögen auffrisst, Börsenkurse aber nach Rückschlägen auch wieder steigen. Konservative Werte, sogenannte Bluechips, sind dabei bei Kursschwankungen natürlich weniger anfällig als Titel aus dem Hightech- oder Biotech-Segment. Die jüngste Vergangenheit ist dafür der beste Beweis, dass sich aber auch mit diesen Papieren deutliche Gewinne erzielen lassen. Wer sich auf das Börsenparkett begeben hat, profitiert nicht nur von Kursanstiegen. Die Unternehmen zahlen aktuell solide Dividenden, welche deutlich über den Erträgen aus Anleihen und Einlagen rentieren. Dies wird sich auch auf den Hauptversammlungen im Frühjahr dieses Jahres wieder zeigen. Wer heute noch in Aktien einsteigt, profitiert zumindest noch bruchstückhaft von den Unternehmensgewinnen im Jahr 2013, kann sich aber für 2014 in voller Höhe auf die Gewinnausschüttung freuen. Für Anleger gibt es im Grunde aktuell keine Alternative als die Aktienbörse. Ein Blick auf das Fachportal finanz-online.net belegt dies.

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