Degiro jetzt auch in der Schweiz aktiv

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Degiro ist der am schnellsten wachsende Onlinebroker in Europa. Nun weitet er sein Angebot auch auf den Schweizer Markt aus. Für die dortigen Kunden hat Degiro einen besonderen Vorteil im Gepäck: Die Gebühren des Brokers sind durchschnittlich 92 Prozent niedriger, als die der Konkurrenz. Privatanleger in der Schweiz freuen sich daher über Konditionen, in deren Genuss bislang nur institutionelle Investoren kommen. Degiro ist damit von nun auf 18 Märkten in Europa vertreten. Das Ziel des Brokers ist es, den Wertpapierhandel für alle Kunden erschwinglich zu machen.

Die Schweizer Kunden können nicht nur an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange sondern auch an zahlreichen internationalen Börsen handeln. Die Konditionen sind dabei sehr günstig. Wer beispielsweise Swiss Re-Aktien für 1.000 Franken an der Schweizer Börse kauft, zahlt bei Degiro nur 5,40 Franken Handelsgebühren. Andere in der Schweiz aktive Broker verlangen für die gleiche Transaktion im Schnitt 28,20 Franken Gebühren. Trader, die nun zu Degiro wechseln, können also 81 Prozent sparen.

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Große Vorteile im internationalen Handel

Und auch im internationalen Handel gibt es deutliche Unterschiede. Wer beispielsweise für 5.000 Franken Google-Aktien an der NASDAQ kaufen möchte, zahlt nur rund 60 Rappen. Die Konkurrenz berechnet hierfür im Schnitt 37,20 Franken. Die Ersparnis liegt hier also sogar bei 98 Prozent.

DEGIRO Konditionen im Überblick

Degiro überzeugt mit günstigen Konditionen

Diese geringen Preise waren in der Schweiz längst überfällig. Nun bekommen dort Anleger die Chance, auch mit einem kleinen Investitionensbudget von Wertschriften zu profitieren. Gerade durch die derzeit äußerst niedrigen Zinsen ist es so sehr gut möglich, einen Wertzuwachs auf seine Anlagen zu erzielen. Degiro bietet eine sehr vorteilhafte Preisstruktur. Damit wird verhindert, dass die Nettorendite bei sehr vielen Transaktionen aufgrund von überhöhten Handelsgebühren immer wieder aufgebraucht wird.

Die günstigen Gebühren sind aus Sicht von Degiro selbst nicht ungewöhnlich niedrig. Die Preise der Konkurrenz seien einfach zu hoch, sagt Gijs Nagel, Mitbegründer und Vorstandsmitglied von Degiro. Ein innovativer Einsatz von moderner Finanztechnologie erlaubt es den aus seiner Sicht unfairen Gebührenunterschied zwischen professionellen und privaten Anlegern zu beseitigen.

Schnelle Kontoeröffnung

Schweizer Kunden, die nun zu Degiro wechseln möchten, können in nur zehn Minuten problemlos ihr Konto bei Degiro einrichten. Die dafür notwendige Identifikation erfolgt über ein bereits existierendes Bankkonto des Kunden. Es ist kein Mindestbetrag für die Kontoeröffnung oder für Orderaufträge notwendig. Auch Kontoführungs- und Depotgebühren entfallen. Darüber hinaus hat Degiro die Sicherheit der Kundengelder im Blick. Eine hundertprozentige Trennung des Anlagevermögens stellt sicher, dass die über Degiro getätigten Investitionen auch bei einem Konkurs des Anbieters sicher sind. Die Gelder, die die Kunden einzahlen, werden in einem Geldmarktfonds eingezahlt und dort lediglich verwaltet.

Kundensicherheit im Vordergrund

Degiro arbeitet also mit segregierten Konten. Das heißt, Gelder, die die Kunden bei Degiro einzahlen, werden nicht mit firmeneigenen Geldern vermischt. Kundengelder werden getrennt von Firmengeldern aufbewahrt und Degiro hat damit keinen Zugriff auf die Gelder seiner Kunden. Wenn es zu einer Insolvenz kommen sollte, erhalten die Kunden ihr Geld zurück. Degiro nutzt diese Gelder also nicht, um beispielsweise seinerseits Schulden bei Gläubigern auszugleichen. Aus rechtlicher Sicht gehören diese Gelder auch nicht zur Konkursmasse.

Wenn ein Trader Geld bei Degiro einzahlt, werden diese direkt auf einem getrennten Bankkonto empfangen. Degiro nutzt eine gesonderte Verwahrstelle für Kundengelder, die von einem Drittunternehmen betreut wird. Diese Verwahrstelle verwaltet lediglich die Gelder, führt aber selbst keine Aktivitäten aus. Letztendlich werden die Kundengelder in einen täglich handelbaren Geldmarktfonds eingezahlt.

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Bei Degiro tradet man zu günstigen Konditionen

Unterschied zu Einlagen bei Banken

Banken trennen die Einlagen der Kunden nicht vom Vermögen der Bank. Daher können Banken mit den Geldern ihrer Kunden ein größeres Risiko eingehen. In Europa gilt daher eine sogenannte Einlagensicherung, die Verluste der Kunden in einer Höhe von bis zu 100.000 Euro ersetzt. Onlinebroker sind jedoch in der Regel keine Banken bzw. verfügen nicht über eine Bankenlizenz, sondern beispielsweise wie im Fall von Degiro eine Investmentgesellschaft. Bei Degiro gilt daher zusätzlich zum getrennten Aufbewahren der Einlagen eine Einlagengarantie bis 20.000 Euro. Jeder Broker hat jedoch ein etwas anderes System zur Aufbewahrung seiner Kundengelder. Einige bewahren beispielsweise die Gelder ihrer Kunden bei bekannten Banken auf. Nicht nur wenn es zu einem Konkurs kommt, sind die Kundengelder auf diesem Weg geschützt. Der Broker kann so die Gelder seiner Kunden auch nicht zweckentfremden.

Einlagensicherheit nach dem Wertpapierhandelsgesetz

In Deutschland gilt für Wertpapierdienstleistungsunternehmen das Wertpapierhandelsgesetz. Dort ist in § 34a geregelt, dass Unternehmen, die keine Erlaubnis für das Einlagengeschäft haben, alle Kundengelder auf einem segregieren Konto verwahren müssen. Dabei handelt es sich um Treuhandkonten. Diese Konten werden bei einem anderen Unternehmen im In- oder Ausland geführt, dass über die Erlaubnis zum Einlagengeschäft verfügt. Dabei muss es sich nicht zwangsläufig um eine Bank handeln; auch eine Zentralbank oder ein Geldmarktfonds kommen infrage. Wenn alle Kundengelder gemeinsam auf einem Sammelkonto verwahrt werden, müssen die Kunden diesem Modell zustimmen.

Kundensicherheit bei renommierten Brokern

Viele bekannten Broker in Deutschland wie CMC Markets, Admiral Markets oder Ayondo nutzen segregierte Konten, um die Gelder ihrer Kunden abzusichern. Bei Direktbanken wie Comdirect oder der OnVista-Bank gilt zudem die bereits erwähnte Einlagensicherung von bis zu 100.000 Euro. Einige Anbieter sind zudem Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken. Dies ist beispielsweise bei flatex und der ING-DiBa der Fall.

Wer auf der Suche nach einem neuen Broker ist, sollte sich vorab auf der Webseite des Anbieters erkundigen, welche Maßnahmen zur Sicherung der Kundengelder genutzt werden. Broker mit Sitz in Deutschland, die von der BaFin kontrolliert werden, müssen sich an die in Deutschland geltenden Bestimmungen halten. Broker in anderen Ländern werden von den dortigen Finanzaufsichtsbehörden reguliert. Eine Regulierung durch die BaFin oder die FCA in Großbritannien ist ein weiteres positives Anzeichen, dass der Broker verantwortungsvoll mit den Geldern seiner Kunden umgeht.

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Auch der Support von Degiro kann überzeugen

Gefahr eines Konkurses am Beispiel von Alpari

Wie schnell die Gelder von Tradern in Gefahr geraten können, sah man im Januar 2015 beim Onlinebroker Alpari UK. Die Schweizer Notenbank gab damals die Wechselkursbindung des Franken zum Euro auf. In der Folge verlor der Euro mehr als 20 Prozent seines Werts. Damals fuhren viele Trader in sehr kurzer Zeit deutliche Verluste ein, die mit einem Hebel von 100 oder mehr gegen den Franken gewettet hatten. Bei einem Hebel von 100 ist schon bei einem Verlust des Basiswerts von einem Prozent die Sicherheitsleistung aufgebraucht. Die Verluste der Trader brachten damals unter anderem den britischen Onlinebroker Alpari ins Schwimmen. Nur wenige Tage nach der Entscheidung der Schweizer Nationalbank und den heftigen Kursschwankungen des Euro musste der britische Broker Insolvenz anmelden.

Broker kam in Schieflage

Der Broker war auf diese Entwicklungen in keiner Form vorbereitet. Alpari musste letztendlich die Verluste seiner Kunde ausgleichen, da die Trader ihre hohen Verluste nicht mehr selbst zahlen konnten. Andere Trader wiederum machten durch die Turbulenzen an der Börse sehr hohe Gewinne, die Alpari auszahlen musste. Alpari musste also gleichzeitig den Verpflichtungen gegenüber erfolgreichen Tradern und den Kapitalmärkten nachkommen. Dies gelang dem Broker nicht. An nur einem Tag fuhr Alpari Verluste von 45 Millionen Dollar ein. Durch die Turbulenzen an den Börsen, die durch die Aufgabe der Wechselkursbindung des Franken an den Euro ausgelöst wurden, kamen zudem weitere Broker in Schwierigkeiten. Die Anleger hatten jedoch Glück im Unglück: Alpari wurde von der britischen Finanzaufsicht reguliert. Daher bewahrte das Unternehmen wie vorgeschrieben die Einlagen seiner Kunde auf getrennten Konten auf. Außerdem wurden die Gelder über eine Einlagensicherung abgesichert.

Degiro auf Wachstumskurs

Degiro ist allerdings auf einem positiven Weg. Mittlerweile zählt Degiro in Europa über 130.000 Kunden. Auch nach dem Markteintritt in der Schweiz soll die Expansion noch nicht beendet sein. Der Broker plant, zukünftig auch außerhalb Europas aktiv zu werden. Degiro möchte auch privaten Anlegern professionelles Onlinetrading zu niedrigen Preisen anbieten. Mit diesem Anliegen ist Degiro der erste Broker, der Großhandelspreise auch für Privatanleger zugänglich macht.

Degiro wurde 2008 von fünf ehemaligen Mitarbeitern der Binck Bank gegründet. Zu Beginn waren die Angebote auf institutionelle Anleger ausgerichtet. 2013 öffnete man sich auf für private Anleger. Die niedrigen Preise und die schnelle Orderausführung sorgten rasch für ein starkes Wachstum. Heute arbeiten über 150 Mitarbeiter für Degiro und jährlich werden Transaktionen in Höhe von 30 Milliarden Euro an 65 Börsen in aller Welt durchgeführt.

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Bei Degrio ist auch mobiler Handel möglich

Günstige Preise für private Anleger

Deutsche Anleger kommen bei Degiro in den Genuss von Preisen, die zum Teil 80 Prozent unter denen der Konkurrenz liegen. Diese günstigen Preise sind vor allem für Anleger interessant, die oft ihre Position öffnen und schließen. Außerdem bekommen die Kunden von Degiro Zugang zur allen weltweiten Börsen. Zu Beginn waren nur Handelsplätze in Europa und den USA verfügbar. Durch die Ausweitung auf weltweite Handelsplätze können private Anleger ihr Vermögen sehr effektiv streuen. Wer in Bruchteile von Wertpapieren investieren möchte, kann dies schon ab einem Orderwert von einem Euro. So lässt sich ein diversifiziertes Portfolio aufbauen. Mit einem diversifizierten Portfolio kann sich ein Anleger übrigens sehr gut vor Verlusten schützen bzw. finden hier eine Möglichkeit, potentielle Verluste auszugleichen. Darüber hinaus ist das Shortselling von Aktien bei Degiro bereits ab einem Prozent der Handelssumme erlaubt.

Innovative Handelsplattform

Die Handelsplattform von Degiro wird den Anforderungen von privaten und institutionellen gereicht. Dabei helfen unter anderem innovative Tradingtools. So können Anleger in Aktien, Futures, ETFs oder Fonds investieren. Zudem sind über die Webtrader Tradingplattform kostenlose Realtime-Kurse der wichtigsten europäischen Börsen verfügbar. Auch über die mobile App können Orders platziert und das Portfolio eingesehen werden.

Degiro wird von der Zentralbank der Niederlande (DNB) sowie der Aufsichtsbehörde für Finanzen der Niederlande (AFM) reguliert. In unserem Nachbarland ist Degiro schon seit Jahren als zuverlässiger Anbieter für institutionelle Anleger bekannt. Zunehmend wird Degiro aber auch für private Anleger interessant. Die Infrastruktur von Degiro entspricht im Übrigen den geltenden Bankenstandards. Dennoch hat Degiro keine Banklizenz, sondern legt alle Kundengelder in einem täglich handelbaren Geldmarktfonds an. Damit werden die Gelder der Kunden vom den übrigen Geldern des Brokers getrennt und können im Falle eines Konkurses an die Anleger zurückgezahlt werden.

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