CommerzVentures beteiligt sich an Social-Trading Plattform eToro

eToro - Handelskonto schon ab 50 €Seit etwas mehr als einem Jahr gibt es eine neue Tochtergesellschaft der Commerzbank, die sich vorrangig mit Unternehmensbeteiligungen beschäftigt und den Namen CommerzVentures trägt. Aktuell gibt es eine neue Beteiligung der Tochter einer der größten deutschen Kreditinstitute, denn CommerzVentures investiert zusammen mit drei weiteren Partnern in die bekannte Social-Trading Plattform eToro, wobei es sich gleichzeitig um einen Forex-Broker handelt. Insgesamt beteiligen sich die vier Investoren mit fast 40 Millionen US-Dollar an dem Anbieter, der über das weltweit größte Social-Investment-Netzwerk verfügt.

CommerzVentures und drei ausländische Banken mit im Boot

Es handelt sich bei dem Investment von CommerzVentures um die erste Beteiligung in ein sogenanntes Fintech-Startup-Unternehmen, als das eToro durchaus bezeichnet werden kann. Das Investitionsvolumen von fast 40 Millionen US-Dollar teilt sich dabei allerdings auf insgesamt vier Partner auf, die in etwa zu gleichen Teilen investieren dürften. Nach eigenen Angaben beteiligt sich CommerzVentures mit einem einstelligen Millionenbetrag an eToro, sodass die Größe sich zwischen einer und neun Millionen Dollar bewegen dürfte (http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/social-trading-als-alternative-zu-fondsmanager-a-1016833.html). Bei den weiteren Partnern, die ebenfalls in eToro investieren, handelt es sich um Ping An (China), Sberbank (Russland) und der Silicon-Valley-Bank. In allen drei Fällen sind es vermutlich ebenfalls die jeweiligen Venture-Capital-Einheiten der Kreditinstitute, über welche die Beteiligung abgewickelt wird. So gab die Silicon-Valley-Bank beispielsweise bekannt, dass sie sich mit einem Kreditrahmen von mehr als zehn Millionen Dollar beteiligen wolle. Dass die Investition von CommerzVentures nicht noch höher ausfällt, liegt vermutlich daran, dass in diesem Jahr noch drei bis vier weitere Investitionen geplant sind, denn es sollen jährlich im besten Fall vier bis fünf Beteiligungen erfolgen.

eToro überzeugt durch hilfreiche Filterfunktionen

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Informationen zur Tochtergesellschaft CommerzVentures

CommerzVentures ist eine hundertprozentige Tochter der Commerzbank, der aktuell zweitgrößten deutschen Großbank. Die Gründung fand vor etwa einem halben Jahr statt, nämlich im Oktober 2014. Mit der Tochtergesellschaft möchte sich die Commerzbank deutlich stärker im Bereich der Venture Capital Investments engagieren. Im Idealfall sollen sich dadurch Vernetzungen und geschäftliche Verbindungen mit den jeweiligen Partnern ergeben, sodass es naheliegend ist, dass vorrangig in Unternehmen aus der Finanzbranche investiert wird. Zudem stellen Unternehmensbeteiligungen schon seit geraumer Zeit eine Art Trend dar und sind auch bei Anlegern in verschiedensten Formen immer gefragter. Nicht zuletzt die extrem geringen Kapitalmarktzinsen führen dazu, dass solche außerbörslichen Beteiligungen eine attraktive Rendite für alle Beteiligten versprechen.

In den letzten sechs Monaten hat CommerzVentures eigenen Angaben zufolge bereits mit über 100 Unternehmen gesprochen, die möglicherweise für eine Beteiligung oder eine andere Form der Investition infrage kommen. Man ist also definitiv sehr engagiert in diesem Bereich und der Zuschlag für eToro ist sicherlich auch für den Forex-Broker ein wichtiger Schritt. Dabei hat es sich CommerzVentures zum vorrangigen Ziel gesetzt, vor allem in Unternehmen zu investieren, die schon einige Zeit am Markt bestehen. Es handelt sich also nicht um völlige Newcomer, sondern die Geschäftsidee muss sich schon geraume Zeit am Markt durchgesetzt haben, was bei eToro definitiv der Fall ist. Der Anbieter verfügt nämlich als Forex-Broker nicht nur über einen Zugang zum Devisenhandel, sondern vor allem betreibt er das aktuell größte Social-Investment-Network – und zwar weltweit.

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Details zum Anbieter eToro

Wer sich im Finanzbereich als Anleger oder sonstiger Verbraucher etwas besser auskennt, der wird sicherlich die Commerzbank kennen, wenn voraussichtlich auch nicht die Tochtergesellschaft CommerzVentures. Der Forex-Broker eToro dürfte hingegen vor allem solchen Personen ein Begriff sein, die sich schon einmal mit dem Devisenhandel beschäftigt haben. In erster Linie bietet der Broker nämlich den Handel mit fremden Währungen an, hat sein Angebot aber in der Vergangenheit noch deutlich ausgeweitet. Mittlerweile ist eToro vorrangig dadurch bekannt, dass das größte Social-Investment-Network zur Verfügung gestellt wird, die auch als Social-Trading Plattform bezeichnet werden kann. Über diese spezielle Plattform gibt eToro seinen Kunden die Möglichkeit, voneinander zu lernen, zu kommunizieren und Trades von „Profi-Tradern“, denen der einzelne Kunde folgt, zu übernehmen.

Inzwischen ist eToro ein gestandenes Unternehmen, denn der Broker kann sich nun schon seit etwa acht Jahren gegenüber vielen Mitbewerbern behaupten. Der 2007 gegründete Broker ist vor allem im Bereich des Devisenhandel Zuhause, bietet aber auch weitere Finanzprodukte an, wie zum Beispiel CFDs. Das Social-Trading ist dabei die Haupteigenschaft, durch die sich eToro auszeichnen kann. Das global verfügbare Netzwerk wird inzwischen von mehreren Millionen Usern in mehr als 135 Ländern rund um den Globus in Anspruch genommen. Durch das sogenannte Copy-Trading ist es angemeldeten Usern möglich, bestimmten anderen Tradern nicht nur zu folgen, sondern auch deren Trades einzusehen und für eigene Orders zu übernehmen. Selbstverständlich sind die jeweiligen Trader stets damit einverstanden, dass andere User ihre Orders „kopieren“. Der Broker eToro selbst verfolgt vor allem das Ziel, den Handel mit Devisen, CFDs und anderen Produkten transparenter und vor allem sozialer zu gestalten.

Das Angebot von eToro im Überblick

Das vorhandene Interesse von CommerzVentures und damit der Commerzbank an eToro kommt nicht von ungefähr. Zum einen ist das bereits angesprochene Social-Trading eine Art Alleinstellungsmerkmal des Brokers, zum anderen bietet eToro aber auch unabhängig von diesem „Feature“ ein sehr gutes Gesamtpaket an, wenn es um den Handel mit Devisen geht. Zur Sicherheit trägt zum Beispiel bei, dass der Forex- und CFD-Broker schon seit Jahren reguliert wird. Die internationale Ausrichtung zeigt sich auch daran, dass Handelsplattform und Webseite in rund 20 Sprachen bereitgestellt werden. Sowohl beim Kundenservice als auch bei den Leistungen und Konditionen kann der Broker in weiten Teilen überzeugen. So können Kunden das Handelskonto schon ab 50 Euro nutzen, einen Hebel von bis zu 400:1 in Anspruch nehmen und beispielsweise das Paar USD/EUR ab 3 Pips Spread handeln. Ein Demokonto wird zum Testen zeitlich unbegrenzt und kostenlos bereitgestellt.eToro - Handelskonto schon ab 50 €

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