Comdirekt kauft OnVista: comdirect weiterhin auf Wachstumskurs

Die comdirekt Bank AG hat den Kauf der OnVista AG von Boursoma S.A. bekannt gegeben. Damit gehören die OnVista Bank GmbH und die OnVista Media mbH künftig zur comdirect-Gruppe. Die OnVista Bank GmbH ist als Online-Broker bekannt; die OnVista Media GmbH betreibt das Finanzportal www.onvista.de. Dieser Kauf bedeutet für comdirect, dass sie ihre Stellung als einer der führenden Online-Broker im Hinblick auf die Tradezahlen in Deutschland weiter ausbauen können. Zudem wird so eine größere Plattform für Finanzinformationen und Vermarktung aufgebaut. Comdirekt investiert mit diesem Kauf somit in das Wachstum des Unternehmens. Zudem unterstützt die Akquisition das Ziel, einer der führenden Ansprechpartner in Deutschland für Sparen, Anlegen und den Handel mit Wertpapieren zu sein.

OnVista: bekannter Name im Finanzbereich

Im September verfügte die OnVista Bank GmbH über ein betreutes Kundenvermögen in Höhe von 2,1 Milliarden Euro sowie 90.000 Kunden, denen der Broker zahlreiche Angebote rund um den Wertpapierhandel ermöglicht. OnVista ist ein bekannter Name im Finanzbereich. Dazu trägt vor allem das Finanzportal onvista.de bei, dass umfassende Informationen aus dem Finanzbereich für aktive Anleger und Trader bietet. Direkt aus dem Portal hinaus können Trader auch Wertpapiere handeln. Damit gehört das Portal zu den führenden seiner Art in Deutschland. Dies eröffnet comdirect nun neben seinem bestehenden Angebot eine neue Plattform für Finanzinformationen, zur Vermarktung und zur Gewinnung neuer Kunden.

Bestätigung der Bankenaufsicht steht noch aus

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Noch muss die Bankaufsichts- und Kartellbehörden dem Kauf zustimmen. Dieser Prozess wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2017 abgeschlossen sein. OnVista gab bekannt, dass man sich freue, nun zur comdirect-Gruppe zu gehören, da beide Geschäftsmodelle sehr gut zusammenpassten. Dies eröffne OnVista und ihren Kunden zukünftig starke Möglichkeiten, wie Ralf Oetting, der Vorstand der OnVista AG, sagte. OnVista gehört als Tochtergesellschaft zur Boursorama S.A., der führenden Direktbank Frankreichs. Boursorama selbst gehört zu 100 Prozent der Société Générale.

Entscheidung zum Brokerwechsel

Der Jahreswechsel ist immer auch eine gute Gelegenheit, um über einen möglichen Brokerwechsel nachzudenken. Vielleicht ist man mit dem aktuellen Broker doch nicht mehr zu 100 Prozent zufrieden oder nach einem Überblick über die Angebote anderer Broker denkt man über eine Alternative nach. Doch wie findet man eigentlich den besten Broker? Jeder Trader stellt andere Anforderungen an seinen Broker, die durchaus unterschiedlich sein können. Und auch die Broker unterscheiden sich oftmals deutlich in ihren Angeboten. Wer auf der Suche nach einem neuen Broker ist, sollte die Angebote vorab sorgfältig prüfen und vergleichen. Beim CFD-Handel sind die Unterschiede bei den Orderkosten recht gering, die Broker unterscheiden sich aber zum Teil stark in ihren Angeboten.

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Demokonto nutzen

Ein guter Weg, den für sich besten Broker zu finden, ist ein Anbieter mit Testmöglichkeiten wie einem Demokonto oder einem Demodepot. So kann man vorab die Trading-Plattform und die Angebote des Brokers austesten, ohne direkt Geld investieren zu müssen. Über ein Demokonto ist man keinen Marktrisiken ausgesetzt, kann aber dennoch auf die Tradingplattform zurückgreifen, die in der Regel mit Echtzeitkursen arbeitet. Anfänger können hier auch die Möglichkeit nutzen, das Trading in der Praxis erlernen. Demokonten haben meist eine Laufzeit von 14 bis 30 Tagen. Der Trader bekommt ein fiktives Startkapital von 50.000 bis 100.000 Dollar oder Euro und kann mit diesem „Spielgeld“ den Handel unter echten Marktbedingungen erlernen und austesten.

Verschiedene Kontotypen zur Auswahl

Trader, die auf der Suche nach einem neuen Anbieter sind, sollten sich nicht nur an der Depotgröße orientieren. Bei der Depotgröße handelt es sich um die Angabe, ab welchem Betrag ein Tradingkonto eröffnet werden kann. Oft bieten Broker verschiedene Kontoarten an und machen beispielsweise eine Unterscheidung zwischen Standard- und Mini-Konten. Die unterschiedlichen Kontoarten lassen sich meist auch über das Demokonto testen. So kann ein Trader die Unterschiede zwischen den Kontoarten prüfen und sich für das Konto entschieden, dass am besten zu seinen Anforderungen passt. Meist wird dazu geraten, sich zunächst für das Standardkonto zu entscheiden und dort mit dem eingezahlten Anfangskapital mit dem Handel zu beginnen.

Hier sollte die Mindesteinzahlung allerdings nicht zu gering sein. Es wird empfohlen, nicht mit niedrigem Kapital in den Handel zu starten, da man sehr schnell eine bestehende Position verlieren kann. Im Allgemeinen ist es sinnvoller, mit einer höheren Kapitaldecke zu operieren und sein Hebelverhältnis darauf abzustimmen. Dies schützt vor einem ungewollten und schellen Zwangsausstieg aus einer Position.

Die comdirect Bank Webseite

Die Webseite der comdirect Bank

Unterschiedliche Spreads und Hebel

Beim CFD-Handel variieren die Spreads je nach Broker und Basiswert. Daher sollte man sich immer vorab über die angebotenen Basiswerte und Spreads informieren. Je enger der Spread, desto schneller kann ein Gewinn erzielt werden. Trader, die mit einem Hebel arbeiten, haben die Chance, überproportional an der Kursbewegung des Basiswerts teilhaben zu können. Bei der Wahl des passenden Brokers sollte man hinsichtlich der Hebel auf die Obergrenze achten. Auch ob der Hebel manuell gesetzt werden kann oder vom Broker vorgegeben wird, ist ein entscheidendes Kriterium.

Wer sich auf den Handel mit Forex spezialisiert hat, sollte bei der Entscheidung für einen passenden Broker darauf achten, dass alle gängigen Währungspaare mit geringen Spreads angeboten werden. Bei den Hauptwährungspaaren ist eine Marge von 3 bis 5 pips Spreads zu empfehlen. Dies hängt meist von der Kontogröße ab. Anfänger können zunächst mit fixen Spreads arbeiten, während erfahrene Trader auch wechselnde Spreads, die Marktschwankungen unterlegen sind, nutzen können.

Order-Funktionen und stabile Handelsplattform

Darüber hinaus sollte bei der Wahl eines Brokers auf die angebotenen Order-Funktionen wie Stopp-Loss oder Trailing Stopp achten. Eine Stopp-Loss-Order ist sinnvoll, um zu garantieren, dass eine Position unabhängig vom Marktverlauf auch wirklich zum gewünschten Kurs glattgestellt wird. Trader sollten zudem vorab prüfen, ob bestimmte Order-Funktionen kostenpflichtig sind. Wer mit CFDs kann in kurzer Zeit verhältnismäßig große Gewinne erzielen. Aber auch ein Totalverlust ist möglich. Bei Brokern ohne Nachschusspflicht geht der Trader ein unbegrenztes Verlustrisiko ein. Daher sollte man je nach seien persönlichen Präferenzen auch hier die Vorgaben des Brokers genau prüfen.

Gerade beim CFD-Handel muss der Trader oft sehr schnell reagieren, da sich ein Kurs innerhalb von Sekunden verändern kann. Daher ist eine stabile Handelsplattform eine der wichtigsten Voraussetzungen für erfolgreiche Trades. Zudem sollte der Broker der Wahl über die bekanntesten Charttechniken und Handelstools verfügen. Auch Real-Time-Kurse und aktuelle Handelsnachrichten sind immer ein Pluspunkt.

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Seriöse Broker mit Einlagensicherheit

Wer sich für einen neuen Broker entscheidet, sollte sich erkundigen, wo der Broker seinen Sitz hat und welche Regulierungsbehörde für das Unternehmen zuständig ist. Hat der Broker seinen Sitz in Deutschland, ist die Einlagensicherung für den Trader gesetzlich vorgegeben. Falls es sich um eine Bank handelt, sind diese meist auch Mitglied im Einlagensicherungsfonds, der zusätzliche Sicherheit bietet. Die Sicherheit der Einlagen ist neben den Konditionen des Brokers, die man gründlich unter die Lupe nehmen sollte, ein wichtiges Thema. Darüber hinaus sollten alle Gebühren transparent sein. Manche Broker fordern beispielsweise Gebühren für Überweisungen auf das Handelskonto. Daher sollte das komplette Preis- und Leistungsverzeichnis des Brokers überprüft werden, damit zusätzliche Gebühren den Trader nicht unnötig belasten.

Kompetenter Kundenservice bei comdirect

Kompetenter Kundenservice erwartet die Fragen der Kunden.

Erfahrener Broker comdirect

Comdirect bezeichnet sich selbst als „Leistungsbroker“ und ist bereits seit 1994 am Markt aktiv. Das Unternehmen wurde ursprünglich als Direktbank gegründet. Heute gehört der Broker zu den Marktführern in Deutschland. Seit Mitte der 1990er Jahre konzentriert sich comdirect auf moderne Anleger und Online-Brokerage. Die Hauptkompetenzen liegen in den Bereichen Brokerage, Banking und Beratung.

Zu comdirect gehört neben der comdirect Bank AG auch die ebase GmbH. Insgesamt zählt die Bank mehr als drei Millionen Kunden mit einem Kundenvermögen von rund 70 Milliarden Euro. Bei der comdirect-Gruppe sind mehr als 1.300 Mitarbeiter beschäftigt. Viele der über zwei Millionen Privatkunden wickeln neben dem Handel mit Wertpapieren alle ihre Bankgeschäfte von Girokonto bis Festgeld über comdirect ab. Auch eine Finanz- und Vermögensberatung gehört zum Angebotsspektrum von comdirect.

Ausgezeichneter Kundenservice und innovative Handelsplattform

Der Kundenservice von comdirect wurde bereits mehrfach ausgezeichnet und ist sieben Tage die Woche rund um die Uhr über Telefon, die Webseite sowie Video-Chat erreichbar. Viele Aufgaben wie die Eröffnung von Girokonten und Depost sind komplett online möglich. Comdirct ist an allen deutschen Börsen sowie an 46 Börsen im Ausland vertreten. Der außerbörsliche Handel ist in Echtzeit möglich (LiveTrading). Dies führt dazu, dass comdirect ein sehr umfassendes Angebot an Wertpapieren zur Verfügung stellen kann. Beim Handel selbst sind zahlreiche Tools und technische Analysen hilfreich. Zudem werden Order-Funktionen wie Trailing Stop oder Next Order angeboten.

Comdirect bietet für den CFD-Handel eine leistungsstarke, browserbasierte Realtime-Handelsplattform an. Die Orderaufgabe ist hier direkt aus den Realtime-Charts heraus möglich. Zudem ist die CFD-Trading-Plattform individuell konfigurierbar und einfach zu bedienen. Hier findet sich auch eine kostenloses CFD-Konto ohne Mindesteinzahlung. Eine Risikobegrenzung ist auf Wunsch kostenlos möglich, es ist also keine Nachschusspflicht vorhanden.

Vermögensaufbau Comdirect

Die comdirect bietet viele Möglichkeiten zum Vermögensaufbau

CFDs und ETFs bei comdirect handeln

Wer bei comdirect CFDs handeln möchte, findet rund 1.200 Differenzkontrakte auf Aktien, Rohstoffe, Indizes, Anleihen, Futures und Währungen. Die Margin beginnt bei einem Prozent bei einem Hebel von maximal 100. Viele Basiswerte lassen sich provisionsfrei handeln. Ein Market Maker wie die Commerzbank übernimmt dabei die Kursstellung.

Wer bei comdirect mit Fonds oder ETFs handeln möchte, findet über 10.000 Fonds von 150 Gesellschaften mit bis zu 100 Prozent reduzierten Ausgabeaufschlägen. Bei den ETFs können Anleger aus 1.000 ETFs wählen. Davon sind mehr als 150 sparplanfähig. Viele ETFs sind auch über das LiveTrading, also im außerbörslichen Handel, handelbar.

Fazit

Wer auf der Suche nach einem neuen Broker ist, sollte sich vorab gründlich über die Handelsmöglichkeiten, die Konditionen des Brokers und die Sicherheit seiner Einlagen erkundigen. Am besten testet man einen neuen Broker zunächst über ein Demokonto. Wenn es sich beim gewählten Broker über eine Direktbank mit Bankenlizenz handelt, sind nicht nur die Einlagen zusätzlich abgesichert, die Trader haben auch die Möglichkeit, weitere Bankgeschäfte dort abzuwickeln. Dies ist bei comdirect der Fall. Die comdirect-Gruppe hat kürzlich OnVista erworben und ist damit weiterhin auf Wachstumskurs.

 

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