CFDs erobern auch die konservativeren Broker

Contracts for differences, kurz CFDs, auf Deutsch Differenzkontrakte, werden nicht nur von Brokern mit Sitz im Ausland angeboten, sondern finden sich auch zunehmend in den Produktportfolios deutscher Unternehmen. Waren es früher nur darauf spezialisierte Broker, die den Zugang zu CFDs und Forexhandel ermöglichten, haben auch die alteingesessenen deutschen Banken erkannt, dass Trader nicht nur Aktien kaufen und verkaufen wollen, sondern im größeren Stil an den Börsen einsteigen. Da nicht jeder über die dafür notwendigen Mittel verfügt, bieten sich CFDs an, mit kleinen Beträgen große Volumina zu bewegen. Die Basis dafür stellt der Hebel dar.

Hebelgeschäfte ermöglichen hohe Gewinne

Dadurch, dass mit einem Einsatz von 500 oder 1.000 Euro Summen in einer Größenordnung von 100.000 Euro gehandelt werden können, fällt der Gewinn natürlich auch entsprechend hoch aus. Wer für 5.000 Euro Aktien kauft und mit einer Kurssteigerung von zwei Prozent wieder verkauft, hat eine niedrigere Marge als mit einem Einsatz von 1.000 Euro bei 100.000 Euro einen Kursgewinn von zwei Prozent zu realisieren. Der Trick liegt darin, dass der Anleger in voller Höhe an der Kursentwicklung partizipiert. CFDs bieten noch einen weiteren Vorteil. Während der klassische Aktienanleger nur auf steigende Kurse hoffen kann, profitieren Trader bei CFDs auch von fallenden Börsen. Dabei stehen als Basiswerte nicht nur Aktien, sondern auch Indizes, Rohstoffe, Zinssätze, Währungspaare oder Wirtschaftsindikatoren zur Verfügung.

Demokonto ein Muss

Der Handel mit CFDs setzt voraus, dass der Trader mit der speziellen Handelsplattform ebenso vertraut ist, wie mit den diversen Charttechniken. Es reicht nicht, mal eben 500 Euro auf einen Wert zusetzen, in der Hoffnung, dass der Kurs in die gewünschte Richtung geht. Kurscharts zeigen Handelssignale. Nicht jedes Signal lässt jede Strategie zu. Gute Broker, beispielsweise s-broker, der Onlinebroker der Sparkassen, stellen nicht nur Demokonten zur Verfügung. Sie bieten ihren Kunden durch eine umfassende Ausbildung im Rahmen von Webinaren einen erstklassigen Einstieg in den Handel mit CFDs, wie auf der Seite des Anbieters,
onlinebroker.net/anbieter/sparkassen-online-broker/, deutlich wird. Wer den Handel mit CFDs testen möchte, muss dafür nicht mehr auf Broker auf den Virgin Islands zurückgreifen, sondern kann dies bei einem erzkonservativen Institut, welches durch die Bafin reguliert wird, aufgreifen. Dieser Umstand durfte auch für viele Anleger ein Grund sein, sich näher mit der Materie zu beschäftigen. Der Handel mit CFDs ist allerdings nicht ganz risikofrei, da es durchaus zu Verlusten kommen kann, die bei weniger guten Brokern auch eine Nachschusspflicht bedingt. Übersteigt der Verlust das eingesetzte Kapital, muss der Trader die Differenz nachschießen. Erfreulicherweise bieten die seriösen Broker jedoch Sicherungsmaßnahmen an, die dies unterbinden.

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