Binäre Optionen Risiko minimieren

© sergey_p - Fotolia.com

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1372718681_infoDer Handel mit Binären Optionen ist für Profi-Trader und auch für Freizeitanleger auf der einen Seite faszinierend, beinhaltet aber auch ein großes Verlustrisiko. Ernsthafte Anleger dürfen diesen Punkt niemals aus den Augen verlieren, und müssen sich diesem Risiko auch gewusst sein. Um das Risiko zu minimieren, darf niemals das gesamte Kapital auf eine Option gesetzt werden. Das Risiko, das der Anleger sein gesamtes Geld verliert, ist zu groß. Er sollte, bzw. muss das Kapital aufteilen.
In der Literatur wird oft von 5 % gesprochen, das heißt, dass höchstens 5 % des eigenen Kapitals auf eine Option gesetzt werden dürfen bzw. sollten. Oft empfiehlt man bei Webinaren oder auf Schulungen auch, nur etwa 2 % seines verfügbaren Kapitals zu setzen. Daneben bieten manche Broker auch eine Rückzahlung in einer bestimmten Höhe (im Optimalfall 15 %) an, für den Fall, dass der Anleger das eingezahlte Kapital verliert. So ist der Anleger in dieser Situation wenigstens vor einem Totalverlust geschützt. Diese Strategie kann durchaus Sinn machen, besonders in der Anfangszeit.

In der Finanzwelt gilt die Regel, dass mit dem Risiko auch die Höhe des Gewinns steigt, aber im Umkehrschluss natürlich auch das Risiko des Verlustes entsprechend zunimmt. Einige Broker bieten die Möglichkeit die Höhe der Rendite und die Höhe der Rückzahlung genau einzustellen. Angenommen, er setzt 100 Euro seines Kapitals auf eine bestimmte Option und wählt 65 % -Rendite und 20 % Verlustabsicherung. Wenn also die Option „aus dem Geld“ läuft, bekommt der Anleger immerhin noch 20 Euro zurückgezahlt. Der Rest ist leider in diesem Fall verloren.

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Eine weitere Möglichkeit der Risikoabsicherung beim Handel mit Binären Optionen wird in der Forex-Welt auch als Early Closure bezeichnet. Binäre Optionen haben bekanntlich ja immer eine bestimmte Laufzeit. Nun kann es sein, dass sich die Option „im Geld“ befindet, aber die Laufzeit beispielsweise noch eine halbe Stunde beträgt. Manche Plattformen bieten ihren Tradern die Möglichkeit, die Option zu diesem Zeitpunkt zu schließen, um so die aktuellen Gewinne mitzunehmen. Das Gegenteil wird als Rollover bezeichnet. Wenn eine Option am Ende der Laufzeit nicht im Geld ist, dann kann der Anleger die Option noch einmal verlängern, in der Hoffnung, dass sie später vielleicht doch Gewinn abwirft. Darauf kann und sollte man sich allerdings nicht immer verlassen.

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