Binäre Optionen Risiko minimieren: Beachten Sie unsere Tipps zum Risikomanagement, um unnötige Gefahren von vorneherein zu vermeiden

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Der Handel mit Binären Optionen ist für Profi-Trader und auch für Freizeitanleger auf der einen Seite faszinierend, beinhaltet aber auch ein großes Verlustrisiko. Ernsthafte Anleger dürfen diesen Punkt niemals aus den Augen verlieren und müssen sich diesem Risiko auch gewusst sein. Um das Risiko zu minimieren, darf niemals das gesamte Kapital auf eine Option gesetzt werden. Das Risiko, das der Anleger sein gesamtes Geld verliert, ist zu groß. Er sollte, bzw. muss das Kapital aufteilen.

In der Literatur wird oft von 5 % gesprochen, das heißt, dass höchstens 5 % des eigenen Kapitals auf eine Option gesetzt werden dürfen bzw. sollten. Oft empfiehlt man bei Webinaren oder auf Schulungen auch, nur etwa 2 % seines verfügbaren Kapitals zu setzen. Daneben bieten manche Broker auch eine Rückzahlung in einer bestimmten Höhe (im Optimalfall 15 %) an, für den Fall, dass der Anleger das eingezahlte Kapital verliert. So ist der Anleger in dieser Situation wenigstens vor einem Totalverlust geschützt. Diese Strategie kann durchaus Sinn machen, besonders in der Anfangszeit. Dennoch sollten die Binäre Optionen Märkte vor dem Start in Eigenregie bestens durchleuchtet werden. Auch das Zugemüteführen der Trendfolgestrategie und der Volatilitätsstrategie,  sind zwei Binäre Optionen Strategien speziell für Einsteiger, sollte in Betracht gezogen werden.

In der Finanzwelt gilt die Regel, dass mit dem Risiko auch die Höhe des Gewinns steigt, aber im Umkehrschluss natürlich auch das Risiko des Verlustes entsprechend zunimmt. Einige Broker bieten die Möglichkeit die Höhe der Rendite und die Höhe der Rückzahlung genau einzustellen. Angenommen, er setzt 100 Euro seines Kapitals auf eine bestimmte Option und wählt 65 % -Rendite und 20 % Verlustabsicherung. Wenn also die Option „aus dem Geld“ läuft, bekommt der Anleger immerhin noch 20 Euro zurückgezahlt. Der Rest ist leider in diesem Fall verloren.

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  • High/Low-Optionen & Touch/No Touch Optionen
  • kein überhöhter Mindestbeitrag für die Einzahlung

Eine weitere Möglichkeit der Risikoabsicherung beim Handel mit Binären Optionen wird in der Forex-Welt auch als Early Closure bezeichnet. Binäre Optionen haben bekanntlich ja immer eine bestimmte Laufzeit. Nun kann es sein, dass sich die Option „im Geld“ befindet, aber die Laufzeit beispielsweise noch eine halbe Stunde beträgt. Manche Plattformen bieten ihren Tradern die Möglichkeit, die Option zu diesem Zeitpunkt zu schließen, um so die aktuellen Gewinne mitzunehmen. Das Gegenteil wird als Rollover bezeichnet. Wenn eine Option am Ende der Laufzeit nicht im Geld ist, dann kann der Anleger die Option noch einmal verlängern, in der Hoffnung, dass sie später vielleicht doch Gewinn abwirft. Darauf kann und sollte man sich allerdings nicht immer verlassen.

 

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Risikomanagement in der Praxis – ein Beispiel für Rollover

Wie das Management des Risikos abläuft, lässt sich am besten anhand eines Beispiels erläutern. Der Trader möchte folgende Position eröffnen:

  • Basiswert: DAX
  • Aktueller Kurs:000 Punkte
  • Rendite: 85 Prozent
  • Richtung: Call
  • Laufzeit: 4 Stunden

Zunächst bestimmt der Trader seinen Kapitaleinsatz. Aktuell hält er 10.000 Euro auf dem Konto bei seinem Broker. Nach der 5-Prozent-Regel der Literatur würde der Anleger jetzt 500 Euro für diese Position einsetzen können. Die Begrenzung von erfahrenen Trader liegt in der Praxis jedoch deutlich darunter, nämlich bei 2 Prozent bzw. in diesem Fall 200 Euro.

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Wichtig: Es handelt sich hierbei nicht um den tatsächlich zu wählenden Einsatz, sondern die Obergrenze dessen. Wenn der Trader ein Eintreffen des Ereignisses für vergleichsweise unwahrscheinlich hält, können auch nur 10, 20 oder 50 Euro für die Position verwendet werden. In diesem Fall ist sich der Trader der DAX-Entwicklung jedoch sicher und eröffnet die Position mit 200 Euro.

Bis kurz vor Ablauf der Option entwickelt sich der DAX jedoch alles andere als positiv, liegt sogar mit 2 Prozent im Minus. Von seinem Broker erhält der Anleger jetzt die Möglichkeit, die Laufzeit der Position um 1 Stunde zu verlängern. Dafür muss allerdings der Kapitaleinsatz verdoppelt werden. Eine schwierige Entscheidung, würde dies doch der strikten 2-Prozent-Regel widersprechen. Dennoch bliebe die Positionsgröße im Rahmen der weiter gefassten 5-Prozent-Regel, weshalb sich der Anleger für die Verlängerung entscheidet.

Am Ende der jetzt verlängerten Laufzeit liegt der DAX tatsächlich noch im Plus, weil große Autobauer positive Quartalszahlen vermeldeten. Folglich erhält der Anleger jetzt eine Rendite von 400 Euro * 0,85 = 340 Euro.

Risiko eingrenzen durch Strategien

Gerade Anfänger neigen dazu, Handelsentscheidungen auf Basis von Bauchgefühlen zu treffen – mit negativen Folgen. Zwar können durch etwas Glück auch mit willkürlich eröffneten Positionen Gewinne erwirtschaftet werden, auf lange Sicht ist dies jedoch ausgeschlossen. Es gilt, eine binäre Optionen Strategie zu nutzen, um dauerhaft erfolgreich zu sein. Gerade für Einsteiger bieten sich dabei einige gute Möglichkeiten:

  • Trendfolgestrategie: Wie der Name unschwer vermuten lässt, folgen Trader hierbei einem bereits bestehenden Trend. Denn rein statistisch gesehen ist es deutlich wahrscheinlicher, dass sich Kurse in eine bestehende Richtung weiterentwickeln, als dass es zur Trendumkehr kommt.
  • Volatilitätsstrategie: Trader können besonders volatile Märkte nutzen, um innerhalb kürzester Zeit hohe Renditen zu erzielen. Vereinfacht gesprochen eröffnen Trader zwei Positionen mit ein- und derselben Laufzeit für einen einzelnen Basiswerte. Eine zielt dabei in die Put- und eine in die Call-Richtung ab.

Es gibt zahlreiche weitere Strategien, die sich für den Handel mit binären Optionen eignen und ebenfalls erfolgsversprechend sind. Wichtig ist dabei immer, dass sich Trader umfangreich über diese Strategien informieren. Im Internet finden sich zahlreiche Ratgeber von erfahrenen Trading-Experten, die bei der Entwicklung eigener und der Verwendung altbewährter Strategien helfen.

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Wahl des Brokers beeinflusst Risikomanagement

Oftmals außer Acht gelassen wird, dass die Wahl des eigenen Brokers einen entscheidenden Einfluss auf das Risikomanagement hat. Begründet ist dies vor allem darin, dass der Broker die Handelsplattform zur Verfügung stellt. Über diese eröffnen Anleger neue Handelspositionen und führen vorher umfangreiche Analysen durch. Möglich sind solche Analysen allerdings nur, wenn der Broker entsprechende Werkzeuge hierfür anbietet:

  • Indikatoren zur technischen Analyse
  • Charting-Paket
  • Gut dargestellte Charts

Insbesondere den Charts gilt es Beachtung zu schenken. Sie sollten in Echtzeit aktualisiert werden und jederzeit fehlerfrei darstellen, wo sich der Kurs des Basiswerts gerade befindet. Auch die individuelle Anpassbarkeit kann hilfreich sein, ist aber ausdrücklich kein Muss.

Darüber hinaus profitieren Trader davon, wenn sie bei ihrem Broker direktes Risikomanagement in Form von Early Closure oder der Verlängerung von Optionen durchführen können. Längst nicht alle Anbieter ermöglichen diese sinnvollen Zusatzfeatures. Selbiges gilt auch für eine generelle Rückerstattung im Verlustfall, meistens ist das komplette Kapital ohne Ausnahme verloren.

Fazit: Die Wahl des Brokers hat indirekt auch einen Einfluss auf die Ausgestaltung des Risikomanagements. Denn nicht alle Finanzdienstleister bieten etwa eine Handelsplattform an, die höchsten Anforderungen genügt. Auch sinnvolle Zusatzfeatures wie etwa Early Closure oder die Laufzeitverlängerung werden nicht immer angeboten. 

Mustervorgehen des Risikomanagements

Die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung soll das Risikomanagement anhand einer beispielhaften Positionseröffnung illustrieren. Dabei ist dies ausdrücklich nicht der einzige Weg, um effektive Begrenzung des Risikos zu betreiben, jedoch gerade für Anfänger gut geeignet:

  1. Sofern noch nicht vollzogen, wählen Trader zunächst einen passenden Broker für den Handel aus. Dabei gilt es insbesondere auf die genannten Faktoren zu achten, wobei ein Brokervergleich hierüber Aufschluss geben sollte. Anschließend eröffnen Anleger ein Konto bei dem Broker, den sie persönlich für am überzeugendsten halten.
  2. Anleger wählen nun einen Basiswert, mit dem sie handeln möchten. Dabei wird vor allem darauf geachtet, wie volatil sich die Kurse aktuell entwickeln und ob klare Trends zu erkennen sind.
  3. Im zweiten Schritt wenden Anleger dann ihre Strategie auf den Basiswert an, wobei die vorherigen Beobachtungen bezüglich der Volatilität oder der Kursrichtung hierfür die Basis bilden. Anhand weiterer Indikatoren werden dann genauere Analysen erstellt und die Laufzeit des Basiswerts gewählt. Jetzt kann die Positionseröffnung an sich erfolgen.
  4. Bei der Eröffnung der Position ist insbesondere die Risikoeingrenzung durch die adäquate Wahl der Positionsgröße durchzuführen. Zur Erinnerung: Maximal sollten zwischen 2 und 5 Prozent pro Position investiert werden.
  5. Abhängig vom Broker gilt es, die Basiswerte auch während der Laufzeit zu beachten. Sofern beispielsweise Early Closure möglich ist, verkaufen Anleger ihre Position, wenn sich diese aktuell in der Gewinnzone befinden und gleichzeitig ein Austreten aus dieser wahrscheinlich ist. Zudem kann Rollover genutzt werden, um Verlustpositionen zu verlängern.
  6. Nach dem Auslaufen der Position bzw. am Ende des Handelstages sollte eine Analyse erfolgen. In dieser wird aufgedeckt, warum bestimmte Positionen im oder außerhalb des Geldes gelandet sind. Waren es nicht kalkulierbare Marktrisiken? Ist die Strategie daran „Schuld“? Oder war es einfach purer Zufall?

Fazit: Wie zu Beginn der Anleitung bereits erwähnt wurde, handelt es sich um einen Musterablauf, der so nicht von allen Tradern befolgt werden muss. Dennoch hat die Praxis gezeigt, dass gerade die Einhaltung der 2- bzw. 5-Prozent-Regel dauerhaft zu besseren Ergebnissen beim Trading führt. Auch eine umfangreiche Analyse aller Marktdaten und aktueller News ist praktisch unerlässlich, um erfolgreich zu handeln.

IQ Option Ein- und Auszahlung auf einen Blick

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Risikomanagement betreiben durch mentales Training

Einer der größten Risikofaktoren beim Trading ist der Faktor Mensch. Fast alle Verlustpositionen lassen sich durch Unaufmerksamkeit, Inkonsequenz oder andere Fehler des Traders erklären. Folglich gilt es natürlich, solche Fehler zu vermeiden und das Risiko beim Trading dadurch entsprechend zu minimieren. Doch dies ist in der Praxis vergleichsweise schwierig, gerade wenn sich gewisse Gewohnheiten schon über Jahre hinweg entwickelt haben. Die besten Tipps für mentale Stärke beim Trading:

Tipp 1: Emotionen abschalten

Märkte verhalten sich auf Basis rationaler Muster, auch wenn diese nicht immer klar zu erkennen sind. Von daher sollte ich auch der Trader absolut rational verhalten und Emotionen komplett abschalten. Dies gilt sowohl für besonders positive als auch für stark negative Empfindungen. Kommt beispielsweise nach einer Verlustphase der Gedanke „Jetzt erst recht!“ so ist der Misserfolg praktisch vorprogrammiert. Denn dann versucht der Trader zu zwanghaft, Gewinne zu erwirtschaften und investiert beispielsweise zu viel Geld in einzelne Positionen.

Aber auch durch lange Gewinnphasen kann es vorkommen, dass Trader Fehler begehen. Es kommt dann das Gefühl „Heute klappt alles!“ auf – was in der Regel zu sehr riskanten Positionseröffnungen führt und ebenfalls vermieden werden muss. Daher gilt: Wer beim Trading emotional wird, sollte den Handelstag beenden und am nächsten Tag weitermachen.

Tipp 2: Fokus voll aufs Trading legen

Gerade der Handel mit binären Optionen verlangt dem Händler einiges ab: Binnen weniger Sekunden müssen Entscheidungen getroffen werden, die sich nachhaltig auf das eigene Vermögen auswirken. Insofern gilt es, sämtliche Nebentätigkeiten wie etwa das Fernsehschauen oder Chatten am Handy einzustellen. Andernfalls übersehen Trader wichtige Informationen und müssen Verluste hinnehmen.

Binäre Optionen Risiko minimieren

Risiko durch mentales Training senken

Tipp 3: Pausen einlegen

Genau aufgrund dieser hohen Konzentration und Fokussierung ist es wichtig, zwischenzeitlich Pausen einzulegen. Nach zwei bis drei Stunden dürften die Augen erschöpft sein, so dass ein kurzer Spaziergang oder ein Telefonat mit Freunden für Ablenkung sorgen sollten. Nach 15 bis 30 Minuten ist das Gehirn dann wieder bereit, neue Anreize zu erhalten und fokussiert zu arbeiten.

Tipp 4: Bei höheren Summen nicht nervös werden

Trader sollten zu Beginn ihrer Handelstätigkeit nur mit geringen Einsätzen traden. Nach einiger Zeit sind die eigenen Strategien dann aber so ausgereift, dass sich immer öfter Gewinne einstellen. Dann dürfen die Einsätze – vor dem Hintergrund des eigenen Vermögens – entsprechend erhöht werden. Viele Anleger neigen jedoch dazu, beim Einsatz höherer Summen nervös zu werden und begehen Fehler. Dabei funktionieren (gute) Anlagestrategien gleichermaßen mit hohen wie mit niedrigen Einsätzen. Wer seine Nervosität nicht nach einigen Tagen ablegen kann, sollte wieder auf geringere Positionsgrößen umsteigen.

Kurzfazit: Risikomanagement findet auch in der Form statt, dass sich Trader eigene Fehler und Fehlerquellen bewusst machen. Gerade durch Unaufmerksamkeit und Emotionalität müssen Anleger immer wieder hohe Verluste hinnehmen.

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