Binäre Optionen Märkte: Erklärung von Indizes & Vorstellung der Handelsplätze für Forex (EUR/USD) und Rohstoffe

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Hat man sich dazu entschlossen mit Binären Optionen zu handeln, dann bedeutet dies im eigentlichen Sinn, dass man mit sogenannten Derivaten spekuliert. Bei Derivaten handelt es sich um Finanzprodukte, die keinen eigenen Wert besitzen, denen allerdings ein entsprechender Basiswert zugrunde liegt.
Auf den Binäre Optionen Märkten wird überwiegend mit den drei großen unterschiedlichen Gütern als Basis-Wert gehandelt. Man spricht hier über Indizes, Forex bzw. Rohstoffe. Teilweise finden sich in den Angeboten der Broker auch noch Aktien.
Ob der Trader nun einen Verlust erleidet oder aber einen Gewinn erzielt, das hängt in erster Linie davon ab, wie sich der Preis oder der Kurs des Basiswertes der ausgewählten Option entwickelt.

 

Indizes

Mittlerweile bietet fast jeder Broker seinen Tradern Indizes als mögliche Basiswerte an. Inzwischen können, je nach Broker bis zu 20 Indizes gehandelt werden. Betrachtet man die Basiswerte, dann wird man feststellen, dass der Handel mit Indizes im Vergleich zu den anderen Basiswerten ein wenig sicherer und überschaubarer erscheint.
Auch die Einschätzungen über die Verläufe erscheinen ein wenig leichter. Daher wird sehr häufig gerade Neulingen empfohlen, auf Indizes zu setzen. Das Risiko ist allerdings trotzdem gegeben, wobei es sich mit genug Wissen über das Binäre Optionen Risiko minimieren lässt. Sehr beliebte Indizes von Tradern als Basiswert sind zum Beispiel der DAX (Deutscher Aktienindex), der amerikanische Dow-Jones Index sowie beispielsweise auch der Eurostoxx-Index.

Bei vielen Brokern haben Anleger zudem die Möglichkeit, mit einigen asiatischen Indizes zu traden. Insbesondere der japanische Nikkei gilt als stark nachgefragter Wert, weil die japanische Wirtschaft vergleichsweise stabil ist. Zwar haben Trader keinen direkten Zugriff auf chinesische Börsen, meist führen Broker aber zumindest den Index der Hongkonger Börse. Hierin sind einige Konzerne gelistet, die aus China stammen und maßgeblich am wirtschaftlichen Aufschwung des Landes beteiligt sind.

Kurzfazit: Indizes bieten Tradern ein gewisses Maß an Sicherheit, entwickeln sich die Basiswerte in dieser Kategorie doch vergleichsweise stabil. Vor allem für Anfänger eignet sich daher das Trading. Beliebte Werte sind etwa der DAX, Dow Jones oder Nikkei.

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Forex (EUR/USD)

Weitaus geringer als bei den Indizes ist die Auswahl an Forex / Währungspaaren. Zwar variiert dies von Broker zu Broker, aber in der Regel sind es zwischen 5 und 12 Währungspaare. Man spekuliert stets auf ein Währungspaar. Sehr beliebt ist die Kombination (EUR/USD). Da hier auf dem Markt recht viel Bewegung herrscht, kann es sich beim Handel auf fallende oder steigende Kurse durchaus lohnen, auf dieses Währungspaar zu setzen.

Viel Bewegung gibt es aber nicht nur bei EUR/USD. Fast alle großen Währungen sind auf kurze Sicht recht starken Schwankungen ausgesetzt. Dies liegt darin, dass die Währungskurse von zahlreichen Faktoren beeinflusst werden:

  • Leitzinssätze in den Währungsräumen
  • Wirtschaftliche Aktivität von großen Konzernen
  • Spekulationen
  • Politische und wirtschaftliche Situation der Währungsräume

Im Zuge der Griechenlandkrise brach beispielsweise der Euro im Wert stark ein – obwohl sich die wirtschaftliche Situation an sich erstmal nicht verschlechterte. Doch allein die Prognose hierfür genügte, um die Märkte ins Wanken zu bringen. Auch nach dem Bekanntwerden des Brexit ging es für den Euro bergab, wobei das britische Pfund noch stärker an Wert verlor. Zwischenzeitlich stand ein Minus von über 10 Prozent zu Buche, das schon innerhalb weniger Stunden erreicht wurde.

Kurzfazit: Währungen entwickeln sich äußerst volatil. Binnen weniger Stunden kann es sowohl zu starken Anstiegen als auch zu großen Verlusten kommen. Der Handel empfiehlt sich daher vor allem für Trader, die bereits über eine gewisse Erfahrung an den Märkten verfügen.

Binäre Optionen Märkte

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Rohstoffe

Der BO-Handel mit Rohstoffen wird nicht ohne Grund als Königsklasse bezeichnet. Denn hier muss man sich mit den Märkten und Ereignissen besonders gut auskennen, um erfolgreich zu sein. Es ist entscheidend, wie sich die Preise für die Rohstoffe innerhalb von Minuten, Stunden oder Tagen entwickeln werden. Da hier des Öfteren Spekulanten unterwegs sind, sind die Werte und fundamentale Daten meist recht unsicher und schwer vorhersehbar. Zu den beliebtesten Basiswerten zählen ohne Zweifel neben Gold natürlich auch die Rohstoffe Silber oder Öl.
Man sieht also, die Binäre Optionen Märkte sind prall gefüllt und sehr umfangreich. Ob Kleinanleger oder Profitrader, für jeden gibt es die passenden Basiswerte, mit denen man handeln und natürlich auch Gewinne erzielen kann.

Kurzfazit: Auch Rohstoffe weisen eine volatile Entwicklung der Kurse auf. Binnen weniger Minuten sind hier – genau wie bei Währungen – starke Anstiege oder Abfälle möglich.

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Aktien

Auch Aktien erfreuen sich beim Handel mit binären Optionen großer Beliebtheit. Schließlich existieren auf dem Markt hunderte Werte, die sich teils stark voneinander unterscheiden. So entwickeln sich beispielsweise große Aktien von alteingesessenen Unternehmen recht stabil, wohingegen Wachstumsaktien stark im Wert schwanken können. Wie viele Produkte aus dieser Kategorie beim Broker verfügbar sind, hängt stark vom Anbieter ab. Möglich sind weit über 100 Werte, die insbesondere aus folgenden Märkten stammen:

  • USA
    Google, Facebook und Apple können bei fast allen Brokern getradet werden. Es handelt sich um die bekanntesten und am meisten gehandelten Wertpapiere der Welt, die jedoch recht schwankungsanfällig sind. Denn alle drei Technologie-Unternehmen sind vergleichsweise jung und entstammen einer Branche, in der es immer wieder zu kurzfristigen Krisen oder innovationsbedingten Aufschwüngen kommen kann.
  • Deutschland
    Nicht immer haben Anleger die Möglichkeit, gleich alle 30 DAX-Konzerne bei einem Broker zu handeln. In der Regel finden sich aber zumindest die großen Werte wie SAP oder die Deutsche Bank bei den Finanzdienstleistern wieder.
  • Europa
    Akten aus dem übrigen Europa stammen bevorzugt aus Großbritannien, insbesondere der Bankenbranche. Aber auch einige französische Autobauer oder schweizer Lebensmittelproduzenten können bei vielen Brokern getradet werden.
  • Asien
    Der asiatische Raum ist bei vielen Brokern wenig stark vertreten. Zum einen ist dies darin begründet, dass Investitionen beispielsweise in chinesische Unternehmen für Europäer kaum durchführbar sind. Zum anderen sind die asiatischen Volkswirtschaften zwar recht groß, befinden sich aber immer noch in einer starken Wachstumsphase, die immer mit entsprechender Volatilität verbunden ist. Ausnahme: Japan ist eine stabile Industrienation, so dass der Nikkei bzw. die darin enthaltenen Unternehmen fast immer gehandelt werden können.

Kurzfazit: Trader können gleich auf eine ganze Reihe an Aktien bei ihrem Broker zurückgreifen. In der Regel sind zahlreiche Werte aus den USA, Deutschland und dem übrigen Europa für den Handel verfügbar. Lediglich der asiatische Raum wirkt meist etwas unterrepräsentiert.

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ETFs

ETFs sind genauso konzipiert wie Indizes. Sie bilden die Wertentwicklung mehrerer Aktien ab und gewichten die Wertpapiere dabei entsprechend ihrer Wirtschaftskraft bzw. dem Grad der Marktkapitalisierung. Allerdings ist die Auswahl an ETFs deutlich größer, weil sie von Banken oder Fondsgesellschaften emittiert werden. In der Zusammensetzung besteht damit eine große Freiheit für den Emittenten. Beispielsweise kann der Emittent zwei große Indizes vereinen, Technologie-Unternehmen aus aller Welt in den ETF integrieren oder sogar Rohstoffe zusammenfassen.

Doch längst nicht alle Broker haben binäre Optionen auf diese passiv verwalteten Fonds im Angebot. Ist dies der Fall, finden sich meist die Werte der bekannten Fondsgesellschaft iShares bei den Brokern wieder. Damit sind in der Regel Spekulationen auf die Wertentwicklung des sogenannten MSCI World Index möglich:

  • Er besteht aus über 1.500 Einzelwerten.
  • Die Unternehmen stammen dabei nicht aus einem einzigen Wirtschaftsraum, sondern der ganzen Welt.
  • Es handelt sich um die größten Konzerne überhaupt, die nach dem Grad der Marktkapitalisierung gewichtet sind.
  • Ziel ist es, die Entwicklung der Weltwirtschaft in einem Index abzubilden.

Aufgrund dieses hohen Umfangs an Einzelwerten gilt die Wertentwicklung des MSCI World als vergleichsweise stabil. Vor allem für Anfänger eignen sich damit Spekulationen auf den weltweit angelegten Index.

Kurzfazit: ETFs bieten viel Abwechslung zu herkömmlichen Indizes. Sie entwickeln sich oftmals ebenso stabil, können aber gleich ganze Wirtschaftsräume oder sogar Kombinationen unterschiedlicher Nationen abdecken. Jedoch finden sich derzeit nur bei wenigen Brokern wirklich viele ETFs im Produktangebot.

Unterschiedliches Angebot der Broker

Angebot der Broker unterscheidet sich – nicht alle bieten ETF's

Zinssätze

Anleihen runden das Angebot bei vielen Brokern ab, wobei in der Regel nicht mit Unternehmensanleihen spekuliert werden kann. Denn diese weisen oft eine nur geringe Liquidität auf, so dass Vorhersagen der Kurse bzw. genauer gesagt der Zinsen nicht möglich sind. Staatsanleihen hingegen werden sekündlich gehandelt, wenn sie aus großen Wirtschaftsräumen stammen. Meist bieten Broker daher binäre Optionen auf Staatsanleihen der USA an. Die Funktionsweise:

  • Mit dem Verkauf einer Staatsanleihe generiert ein Staat Kapital, das anschließend etwa für Bildungsinvestitionen genutzt werden kann.
  • Solche Staatsanleihen werden fortlaufend an den Märkten gehandelt. Je höher dabei die Nachfrage nach dem Papier, desto geringer fällt der Zinssatz aus.
  • Damit handelt es sich beim Zinssatz praktisch um das Pendant zum Kurs einer Aktie.

Anleger setzen also darauf, wie sich die Zinsen für Staatsanleihen auf kurze Sicht entwickeln. Maßgeblich hierfür sind Angebot und Nachfrage, was wiederum durch die Bonität der Staaten bestimmt wird. Beispielsweise gilt die deutsche Staatsanleihe als eine der sichersten, weshalb sich die Zinssätze auf einem konstant niedrigen Niveau bewegen.

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Welches sind die wichtigsten Basiswerte beim Trading mit binären Optionen?

Obwohl bei vielen Brokern weit über hundert Basiswerte gehandelt werden können, haben sich in den vergangenen Jahren einige als besonders beliebt erwiesen. Dabei handelt es sich insbesondere um große Währungspaare:

  • EUR/USD
  • EUR/GBP
  • GBP/USD
  • JPY/USD
  • EUR/CHF

Diese fünf unterschiedlichen Devisen und die möglichen Kombinationen hieraus bezeichnen Fachleute auch als Major-Währungspaare. Besonders stark nachgefragt ist dabei der US-Dollar, gilt er doch noch immer als Weltwährung. Aber auch der Euro ist aufgrund der wirtschaftlichen Stärke des Euro-Raums eine Devise, die vor allem beim Handel von entscheidender Bedeutung ist. Selbiges gilt für den japanischen Yen. Die Währung ist zudem deutlich stabiler und vor allem zugänglicher als der chinesische Yuan.

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GBP und CHF sind hingegen deshalb wichtig, weil viele große Banken in den beiden Staaten ansässig sind. Vor allem die Schweiz gilt als bevorzugter Standort für Kreditinstitute, können sich die Bankkunden doch hier auf ein hohes Maß an Diskretion verlassen. Großbritannien verfügt mit London über das Finanzzentrum Europas, täglich werden tausende Transaktionen in britischem Pfund abgewickelt.

Natürlich sind diese Major-Währungspaare nicht die einzigen Basiswerte, die sich ausgesprochen hoher Beliebtheit beim Trading erfreuen:

  • Gold
  • Öl
  • Dow Jones
  • DAX
  • Google
  • Apple
  • Microsoft
  • Facebook

Diese Werte sind besonders beliebt, weil sie sich ebenfalls einer äußerst hohen Liquidität erfreuen. Pro Sekunde werden hunderte Transaktionen an den weltweiten Börsen durchgeführt, im Rahmen derer etwa die Apple-Aktie ge- oder verkauft wird. Schon alleine dadurch ergibt sich ein gewisses Maß an Stabilität, auch wenn sich vor allem Gold und Öl recht volatil entwickeln können.

Ein weiterer Vorteil solcher bekannten Werte besteht darin, dass die Informationsdichte hoch ist. Trader können auf umfassende Analysen, Marktkommentare und andere Nachrichten aus der Wirtschaftswelt zurückgreifen. Diese Informationseinholung ist auch beim kurzfristig ausgelegten binäre Optionen Handel äußerst wichtig, haben solche News doch immer einen erheblichen Einfluss auf die Kurse.

Kurzfazit: Besonders beliebt sind große und bekannte Basiswerte. Dazu zählen Kombinationen aus Major-Währungen, wichtige Rohstoffe und große Aktien bzw. Indizes. Sie alle vereint, dass Trader auf eine ganze Flut an Informationen zurückgreifen können. Dies vereinfacht Kursanalysen spürbar und bietet Anfängern gute Möglichkeiten

Fazit: Weit über 100 Basiswerte verfügbar

Das Angebot an Basiswerten für den Handel mit binären Optionen unterscheidet sich von Broker zu Broker. Allerdings haben fast alle Unternehmen wichtige Rohstoffe, Währungen und Indizes im Angebot. Auch mit Aktien können Trader bei den meisten Finanzdienstleistern Handel betreiben. Darüber hinaus sind binäre Optionen bei einigen Brokern auf Zinssätze von Staatsanleihen und ETFs abschließbar, was die Flexibilität beim Trading spürbar erhöht.

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