Apple warnt seine Aktionäre

Apple sitzt auf einem Geldberg von 193,5 Milliarden Dollar. Aktionäre, welche noch vor 10 Jahren über stagnierende Kurse des Konzerns geklagt haben, verzeichnen eine Vervielfältigung Ihrer Einsätze. Als kleiner Hersteller in der Entwicklung von Betriebssystemen und Personalcomputern, konkurrierte Steve Jobs in den 80er Jahren noch, recht erfolglos, mit dem Giganten Microsoft. Spätestens mit dem iPhone I, gelang Apple der Durchbruch im weltweiten Geschäft mit Smartphones. Die iPhones, iPads und Apple Watches, erfreuen sich einer extrem großen Beliebtheit. Neue Modelle gehen wie warme Semmeln über den Ladentisch und das Apple-System funktioniert tadellos wie ein präzises Uhrwerk. Satte Gewinne und eine ständige Steigerung des Besitzstandes, machen den Konzern zu einem der bedeutendsten Unternehmen der Welt.

Apple – Zukunft

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Apples innovative Produkte sind heute nicht mehr wegzudenken, Quelle:www-pixabay.com

Die Prognosen sprechen für Apple. Gerade im riesigen Markt China, stehen noch alle Optionen offen. Der asiatische Markt verspricht Milliarden potenzieller Kunden. Knapp 30 Prozent des Umsatzes, bringen begeisterte Kunden aus China in die Geschäftskonten des Giganten. Dabei ist noch Luft nach oben übrig. Die neue Errungenschaft, die Apple Watch, konnte sich bisher noch nicht vollständig durchsetzen. Sicher vergehen noch einige Monate bis die Apple Uhr ähnlichen Absatz findet, wie das iPhone und das iPad. Die Konkurrenz schläft nicht. Auch der namhafte Hersteller Samsung und andere Mitbewerber, haben die Zeichen der Zeit erkannt und bringen eigene innovative Uhren auf den Markt. Aufgrund der Beliebtheit und Bekanntheit von Apple ist davon auszugehen, dass sich auch die Apple Uhr im aufstrebenden Markt etablieren wird. Die Zukunftsprognosen von Apple sehen rosig aus.

Apple – Anleger aufgepasst : Steuerparadies Irland im Würgegriff der Behörden

Der Staat Irland ist bekannt für ein recht lockeres Steuersystem. Auch Apple hat von den günstigen Abgaben profitiert und Milliarden Steuern eingespart. Die europäische Union prüft derzeit eine Untersuchung des irischen Steuersystems. Die Begriffe Wettbewerbsverzerrung und Bevorteilung stehen im Raum. Irland weist sämtliche Vorwürfe zurück. Man habe sich an die örtlichen Gesetze gehalten und regelkonform agiert. Die EU will die Steuerabgaben der in Irland ansässigen Unternehmen von den letzten 10 Jahren prüfen. Auch der Konzern Apple ist davon betroffen. Apple warnt zum ersten Mal seine Anleger vor einer Steuernachzahlung in Milliardenhöhe. Geschätze interne Zahlen, gehen von einer Summe von etwa 2,5 Milliarden Dollar aus. Sollte die Eu-Kommission Fehler im Steuersystem Irlands aufdecken, muss Apple wohl tief in die Tasche greifen. Wie sich die Nachzahlung auf die Aktie auswirkt, bleibt abzuwarten. Dem Unternehmen selbst dürfte eine Steuernachzahlung kaum schaden. Schließlich sitzt Apple auf einem Geldberg von fast 200 Milliarden Dollar. Eine hohe Nachzahlung sollte das Unternehmen in keine finanziellen Verlegenheiten bringen.

Apple vs Samsung

Samsung könnte Apple gefährlich werden

Samsung könnte Apple gefährlich werden, Quelle:www.pixabay.com

Der Hersteller Samsung zählt zu den schärfsten Konkurrenten von Apple. Die Samsung Galaxy Serie mit innovativen Smartphones und Tablets, stellt eine günstigere Alternative gegenüber dem Platzhirsch Apple dar. Seit dem Mai 2015, ist Samsung offiziell die weltweite Nummer 1 im Thema Smartphone Absatz. Samsung verkaufte über 20 Millionen Geräte mehr als der bisherige Spitzenreiter Apple. Der hart umkämpfte Markt setzt beiden Unternehmen zu. Wenn die Qualität kaum noch zu toppen ist, setzt sich die Preisspirale in Gang. Nicht jeder Kunde kauft ein Produkt, welches eher zu einer Modeerscheinung gehört. Der Preis ist nach wie vor ein wichtiges Kaufkriterium. Die Samsung Geräte sind günstiger im Anschaffungspreis. Apple dagegen ist mittlerweile eine äußerst beliebte Marke geworden. Wie lang sich Samsung auf dem ersten Platz behaupten kann, ist fraglich. Die Apple Watch steht vor der weltweiten Akzeptanz und die Umsätze im unteren Preissegment gehen eher zurück. Auch die beiden verschiedenen Betriebssysteme sind gleichauf. Apples IOS und Samsungs Android Betriebssystem, generell sind kaum Unterschiede in der Beliebtheit zu erkennen. Das Kopf an Kopf Rennen hat vorerst Samsung für sich entschieden. Der Thron, den Apple Endes des Jahres 2014 bestiegen hat, gehört den Koreanern.

Samsung – Hoffnungen

Der koreanische Konzern hat sich den ersten Platz im Absatzgeschäft von Smartphones hart erkämpft. Diesen Status zu halten, wird ganz sicher kein einfaches Unterfangen. Die großen Hoffnungen liegen in den neuesten Modellen Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge. Die Spannung ist nach wie vor groß. Welches Unternehmen wird in Zukunft den Markt dominieren und welche Smart-Watches können sich etablieren? Die wichtigsten Antworten geben die Fakten. In höchstens einem Jahr steht fest, ob die neuen Handy-Uhren überhaupt einen Zuspruch finden. Vielleicht floppen die Modelle auch. Einen vollwertigen Ersatz für ein Smartphone bieten diese Uhren noch nicht. Das Smartphone muss immer in der Nähe bleiben und nur im Verbund funktionieren die Smart-Watches effektiv. Zudem bleibt offen, inwiefern sich eine eventuelle milliardenschwere Steuernachzahlung von Apple, in Bezug auf das Prüfungsverfahren in Irland, auf dessen Finanzpolitik auswirkt.

Christian Habeck

Christian Habeck

Christian Habeck ist seit Jahren an den Finanzmärkten aktiv. Im Daytrading widmet er sich bevorzugt dem Forex-Handel, Aktien handelt er mittelfristig (Swing-Trading) mit Hilfe des Ichimoku Kinko Hyo. Infos hierzu findet man auf: www.kumo-trading.de.
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