Aktienkollaps in Peking

Die Krise in der Ukraine ist nach wie vor aktuell und beschäftigt die Regierungen nicht nur in der europäischen Union. Das Land befindet sich immer noch in einer relativ instabilen Situation. Putin zeigt sich bisher wenig kompromissbereit und hält immer noch an den einverleibten Regionen fest. Es zeigen sich mittlerweile Ähnlichkeiten, wie zu Zeiten des kalten Krieges, in denen Deutschland als Kriegsfolge in 2 Staaten getrennt wurde. Auch damals standen sich die ehemalige Sowjetunion und die vereinigten Staaten von Amerika gegenüber. Leider geht der Trend wieder in diese Richtung. Erste Folgen des beginnenden kalten Krieges sind spürbar. Wo die europäischen Staaten um den heißen Brei herumreden, zeigt sich ein Nutznießer der politischen Sachlage. Die Volksrepublik China investiert in großem Stil in die Ukraine.

China investiert Milliarden in der Ukraine

China investiert Milliarden in der Ukraine

China investiert Milliarden in der Ukraine

Das Land mit der größten Einwohnerdichte weltweit, hat Probleme die Milliardenbevölkerung zuverlässig zu ernähren. Es fehlt einfach an den nutzbaren Agrarflächen und großflächig an modernen Möglichkeiten, die Agrarwirtschaft effizient zu betreiben. Viele Bauern bewirtschaften ihre Felder noch wie vor 100 Jahren. Die Moderne hat noch keinen Einzug in das System gefunden. China ist zum Großteil auf Importe von Getreide angewiesen. Schon länger kooperiert die Volksrepublik mit der Ukraine und Russland. Stets auf Neutralität bedacht, wird die Zusammenarbeit voran getrieben. Die Preise für Agrarflächen in der Ukraine sind seit der Krise im Keller. China investiert Millionen an Devisen und kauft dem Land tausende Hektar an Agrarflächen ab. Mittelfristig will die Volksrepublik bis zu 5 Prozent der ukrainischen Anbauflächen bewirtschaften, um die Versorgung der eigenen Bevölkerung sicher zu stellen.

Gewinner der Krise

Im Gegensatz zu den europäischen Staaten und der USA, macht China eine Politik der Neutralität und profitiert von den äußerst guten Handelsbeziehungen mit Russland und der Ukraine gleichermaßen. Auf keinen Fall will die Regierung des asiatischen Milliardenstaates sich in den Konflikt hinein ziehen lassen. Peking´s Interesse liegt nicht nur an den ukrainischen Agrarflächen. Auch in den Bereichen Immobilien und Wissenschaft besteht eine lange Tradition der Zusammenarbeit. Zuletzt flossen Hilfen in Milliardenhöhe, um das Immobiliengeschäft der Ukraine wieder aufblühen zu lassen. China avanciert zum Nutznießer der Krise zwischen den USA und Russland. Damit stechen sie Europa im Poker um die Ukraine aus. Die Strategie ist ausgeklügelt. Während die USA sich seit Monaten erfolglos im Energie-Sektor der Ukraine engagieren, setzt China auf langfristige Entwicklungen in weiser Voraussicht auf die eigenen Interessen des Landes. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt, ist die Ukraine der wichtigste Lieferant von Getreide. Die USA und weite Teile der EU, wollen der Ukraine einen Musterstaat aufzwängen. Peking setzt auf einen Selbstläufer. Mit wirtschaftlichen Hilfen und gegenseitigen lukrativen Handelsbeziehungen, soll sich der Ukraine Konflikt von selbst lösen und das Land sich mit eigener Kraft wieder aufbauen.

Aktienkollaps in Peking

In Zeiten der Ukraine Krise und besonders der desaströsen wirtschaftlichen Lage Griechenlands, folgt nun der nächste Paukenschlag aus Asien. Innerhalb nur eines Tages, verlor der Shanghai Composite 629 Milliarden US-Dollar an Wert. Die Milliarden sind binnen 24 Stunden regelrecht vernichtet wurden. Die Aktienkurse befinden sich weiterhin im freien Fall. Tausende Anleger schauen in die Röhre und müssen untragbare Verluste hinnehmen. Es zeigt sich wieder einmal nur zu gut, dass auch das kommunistische Staatskapitalistische System Chinas nicht alles steuern kann. Die freie Marktwirtschaft lässt sich nun einmal nicht beeinflussen, besonders wenn die Aktienmärkte von ausländischen Investoren durchflutet sind. Vielleicht auch einer der Gründe, warum Peking sich so zielgerichtet auf die Ukraine konzentriert und Unsummen an Devisen dort investiert. Zumindest langfristig gesehen, hat die Volksrepublik die Zeichen der Zeit erkannt. Es wird noch von Vorteil sein, riesige Ackerflächen zu Dumpingpreisen gekauft zu haben. China entwickelt sich allmählich zu einer Wirtschaftsmacht, ähnlich wie die USA. Dabei spielt die Bevölkerungsexplosion auch eine wichtige Rolle. Trotz der 1-Kind Politik, wächst das Land in voluminösen Dimensionen. Die Turbulenzen an der Börse, hat der Staatsapparat selbst losgetreten. Es war das Ziel, frisches Geld in den Markt zu holen um Schulden abzubauen und die Wirtschaft anzukurbeln. Großflächige Veräußerungen von Aktien waren einer der Hauptmaßnahmen. Durch den aktuellen freien Fall der Aktien in China, wankt das Vertrauen in die Führungsregie. Seit Mitte Juni, wurde ein sagenhafter Wert von 3,2 Billionen US-Dollar im chinesischen Aktienmarkt vernichtet. Viele Anleger stehen vor dem finanziellen Ruin, besonders diejenigen welche Aktien auf Leihbasis gekauft haben.

Zukunft des Aktienmarktes in Peking

Durch die staatlichen Interventionen, wurde der Markt stark verzerrt. Ein Aktienmarkt lebt von einer freien Marktwirtschaft und einem Angebot und der Nachfrage. China hat das Aktiengeschäft auf den Kopf gestellt und nachhaltig beeinflusst. Das sind wohl die Gründe, warum die Aktien fallen und tausende Anleger ihr Vermögen verlieren. Es bieten sich aber dadurch auch Chancen. Wenn die Aktienkurse am Boden sind, lohnt es sich zu kaufen. Mittelfristig wird sich der Aktienmarkt wieder erholen. Dann sind lukrative Renditen auf dem chinesischen Aktienmarkt möglich. Es bleibt mit Spannung abzuwarten, wie sich der Index in den nächsten Wochen verhält. Ganz sicher, machen sich die ersten Großinvestoren bereit und warten auf die passende Gelegenheit zuzuschlagen.

Bildquelle:Pixabay

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