Admiral Markets: Gebühren & Spread im Check

Admiral Markets Gebühren Spread

Jeder sollte die Kostenpunkte seines Brokers kennen, denn sie stellen eine wichtige Größe des Trading Alltags dar. Schon geringe Spread-Unterschiede der einzelnen Broker können auf Dauer eine enorme Kostenersparnis oder -Belastung bedeuten. Ein seriöser Broker, der die Interessen seiner Kunden in den Vordergrund stellt, bietet ihnen vollständige Transparenz in allen Kostenpunkten. Denn neben dem Spread existieren noch weitere Kosten und Gebühren, die auf bei Admiral Markets Sie zukommen könnten. Doch um es bereits vorwegzunehmen: Fast alle Zusatzleistungen sind bei Admiral Markets gebührenfrei. Dennoch gibt es einige Aspekte dabei zu beachten. Wir informieren Sie über:

  • Unterschiedliche Kontomodelle bei Admiral Markets
  • Spread-Bedingungen
  • Gebühren für Ein- und Auszahlungen
  • Weitere Kostenpunkte

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Kontoarten bei Admiral Markets – das sollten Sie darüber wissen

Themenicon SupportBei Admiral Markets haben Sie die Auswahl zwischen unterschiedlichen Kontomodellen. Die beiden wichtigsten davon sind Admiral.Standard und Admiral.Pro. Bei der erstgenannten Variante können Sie Forex-Paare, Indizes, Edelmetalle oder CFDs handeln und die Mindestersteinlage beträgt 10 Euro bzw. US-Dollar. Der mögliche maximale Hebel liegt bei 1:50 bis 1:500 für Devisen und die Mindest-Ordergröße liegt bei 0.1 Lot. Die Orderausführung erfolgt mit der Instant-Execution Methode.

Alle, die ECN-Trading bevorzugen (also die direkte Weiterleitung der Order an den Markt), sollten ein Admiral.Pro Konto eröffnen. Die Ersteinlage muss hier 1.000 Euro oder Dollar betragen und Sie können mit FX-Paaren sowie Gold und Silber handeln. Es gibt einen fixen 1:100 Hebel für Forex und die Ordergröße liegt ebenfalls bei mindestens 0.1 Lot. Des Weiteren stehen Ihnen weitere Kontoarten, wie Admiral.CFD und Admiral.MT5 sowie die Zusatzangebote Admiral.Gold und MQL5 Trading Signals zur Verfügung, die unterschiedliche Trader-Typen ansprechen sollen und spezifische Konditionen bieten.

Admiral Markets Kontoarten

Die Kontoarten bei Admiral Markets

1.) Was ist ein Spread?

Themenicon TippsFür diejenigen, die noch nicht viel mit Forex Handel oder dem CFD Trading zu tun hatten, werden sich fragen, was denn der Spread ist, von dem wir die ganze Zeit schreiben?! Um es kurz auszudrücken: Der Spread ist die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs des Basiswertes. Der Spread ist die Haupteinnahmequelle eines Brokers. Das dieser auch Geld verdienen muss dürfte ja wohl klar sein. Teilweise wird auch von Briefkursen oder Geldkursen gesprochen. Der Briefkurs ist der Verkaufspreis des Brokers, sprich der Kurs, zu dem der Trader das Wertpapier erhält. Der Geldkurs ist exakt das Gegenteil, der Ankaufspreis des Broker, also der Kurs, zu dem Trader sein Wertpapier wieder verkaufen kann.

Die Spanne zwischen Brief- und Geldkurs wird als Spread bezeichnet. Die Höhe des Spreads wird im Devisengeschäft in Pips gemessen, also der vierten Nachkommastelle. Je höher der Spread ist, desto mehr muss der Basiswert in die gewünschte Richtung gehen, damit der Händler einen Gewinn erzielt. Der Spread macht in der Regel den Großteil der Kosten für den Trader aus. Deshalb sollte dieser so niedrig wie möglich liegen.

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Fixer oder variabler Spread?

Im Zusammenhang mit Spreads, werden Sie auch auf die beiden Begriffe „fixer" Spread und „variabler" Spread stoßen. Die beiden Begriffe sollen deutlich machen, wie der Broker die Spreads taxiert. „Fix" bedeutet, dass die Differenz zwischen An- und Verkaufspreis bereits im Vorfeld festgelegt wurde. Der Trader kann diese meist aus einer Tabelle entnehmen. Egal zu welcher Zeit er beispielsweise das Währungspaar handelt, der Spread bleibt immer gleich.

Im Gegensatz dazu, kann bei einem „variablen" Spread, die Differenz variieren – wie der Name ja bereits sagt. In „guten Zeiten", sprich wenn hohes Volumen am Markt herrscht und die Volatilität recht gering ausfällt, können Broker einen niedrigen Spread bieten. In „schlechten Zeiten", also wenn die Volatilität stark ansteigt oder das Volumen am Markt dünner wird, steigt der Spread. Das hat nichts damit zu tun, dass der Broker dann mehr Geld verdienen will, sondern die Orders können häufig nicht exakt zu dem Kurs weitergeleitet werden. Da der Broker dem Kunden gegenüber aber einen Kurs bieten muss, sichert er sich mit einem höheren Spread gegen mögliche Risiken ab.

Bei einem fixen Spread ist die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs immer gleich, bei einem variablen Spread richtet sich der Spread nach dem Marktvolumen und der Volatilität.

2.) Die Spreads beim Admiral.Markets Konto

Themenicon Forex-HandelDas Kontomodell Admiral.Markets wird über die „Instant Execution“ Technologie gesteuert, die Spreads auf die vierte Nachkommastelle ermöglicht. Alle Spreads sind nach oben hin begrenzt, so dass diese Grenzen unabhängig von Marktbedingungen nicht überschritten werden. So liegt der Spread bei dem Paar EUR/USD bei 1 Pips und bei höchstens 2 Pips, wobei in 99 Prozent aller Fälle die die Grenze von 1 Pips nicht überschritten wird. Bei NZD/USD liegt der Spread bei höchstens 5 Pips und bei GBP/USD bei maximal 3 Pips.

Beachten Sie, dass für Halten von Positionen über Nacht, Overnight-Spreads erhoben werden. Dabei geht es um die Zeitspanne von 23:00 bis 8:00 EET (GMT+2). Für EUR/USD werden dabei 1-2 Pips fällig und bei GBP/USD sind es 2-3 Pips.

Das Kontomodell Admiral.Markets ist bereits ab einer Kapitalisierung von nur 200 Euro möglich. Es ist das am meisten gewählte Kontomodell der Kunden von Admiral Markets. Hier sind 31 verschiedene Währungen handelbar.

Die Spread Bedingungen bei Admiral.Prime anhand einiger Beispiele

Wenn Sie sich für ein Admiral.Prime Konto entscheiden, erhalten Sie Zugang zu Forex-Interbankenhandel. Die ECN-Technologie ermöglicht eine Kurseinspeisung von einer Vielzahl an führenden Liquiditätsgebern und besonders niedrige Spreads. Diese beginnen bereits ab 0.1 Pips und liegen bei beliebten Währungspaaren wie EUR/USD im Durchschnitt bei 0.5 Pips. Bei dem Paar EUR/AUD beginnt der Spread bei 0.2 Pips und liegt im Schnitt bei 0.8 Pips.

Auf der Webseite von Admiral Markets finden Sie ausführliche Listen zu allen geltenden Spread-Bedingungen für alle Kontoarten. So können Sie sich umfassend informieren und herausfinden, welche Handelsgebühren auf Sie zukommen.

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3.) Übernachtgebühren im CFD Handel

Themenicon Stopp-LossBeim Handel mit CFDs fallen bei Admiral Markets auch Übernachtgebühren an. Beim CFD Handel stellt der Broker – sofern ein Hebel genutzt wird – einen Kredit zur Verfügung. Der Händler muss lediglich einen Teilbetrag der gehandelten Summe als Sicherheitsleistung – Margin – beim Broker hinterlegen.

Dieser Kredit ermöglicht es dem Trader, mit geringem Kapital große Summen am Markt zu bewegen. Allerdings muss er für den Kredit Zinsen zahlen, sofern er eine Position mehr als 1 Tag lang offen hat. Im Fachjargon wird von Overnight Gebühren oder eben Übernacht Gebühren gesprochen. Diese Kosten werden täglich berechnet und richten sich unter anderem nach dem aktuellen Zinsniveau der Basiswährung. Werden Aktien aus Deutschland gehandelt ist es der Euro , aus den USA der US-Dollar.

Theoretisch erhalten Händler bei Short Positionen Zinsen gutgeschrieben. Allerdings sind bei fast allen Währungen die Leitzinsen derart tief, dass auch für Short Positionen Sollzinsen anfallen, teilweise ist der Sollzins da sogar höher als bei Long Positionen. Es wir auch deutlich, dass die Übernachtgebühren umso höher ausfallen, je größer das gehandelete Handelsvolumen und je höher der Hebel gewählt wird. Je kleiner der Hebel, desto geringer ist die bereitgestellte Kreditsumme des Brokers, desto weniger Kosten fallen an.

Overnight Gebühren fallen an, sofern eine gehebelte CFD Position mehr als 1 Tag lang gehalten wird. Wird eine Position am selben Tag eröffnet und geschlossen, kann die Gebühr vernachlässigt werden (Achtung: Uhrzeiten für die Berechnung der Overnight Gebühren des Brokers beachten!). Die Gebühren werden täglich berechnet und dem Konto belastet. Daher eignen sich CFDs nicht für längerfristige Engagements, da die Sollzinsen die Rendite deutlich schmälern können.

4.) Kommissionen im Admiral Markets CFD Handel

Themenicon kostenKommissionen sind Gebühren, die bei jeder Order anfallen. Ordergebühren oder Orderkosten sind andere Begriffe dafür. Handeln Sie beispielsweise schon direkt mit Aktien oder Hebelzertifikaten, dürfte Ihnen der Begriff bereits geläufig sein. Dort fallen auch – je nach Anbieter – unterschiedliche Gebühren für den Handel an. Im CFD Trading ist das ähnlich. Einige Broker veranschlagen für jeden Trade eine Kommission. Entweder als Pauschalgebühren oder als Prozentsatz vom Handelsvolumen.

Beim CFD Handel mit Admiral Markets können auch Kommissionen anfallen. In erster Linie richtet sich das nach dem Kontomodell. Hier eine Übersicht der möglichen Kommissionen sortiert nach den 3 Kontomodellen:

  • Admiral.Markets: Keine Kommission im Forex Handel
  • Admiral.Prime: 3 Euro pro Lot
  • Admiral.MT5: 0,003% vom Handelsvolumen

Bei der meistgewählten Variante – Admiral.Markets – fallen im Forex Handel keine Kommissionen an. Lediglich der Spread muss als Kosten einkalkuliert werden. Für CFDs auf Aktien hingegen, wird eine Gebühr von 0,10 Euro je CFD fällig. 1 Lot entspricht 100 CFDs, das heißt, je Lot fallen 10 Euro Gebühren für Kommissionen an.

Da sind die beiden anderen Kontomodelle schon wesentlich günstiger. Wer allerdings keine Aktien-CFDs handelt, muss das natürlich nicht berücksichtigen. Der Vorteil von Admiral.Prime und Admiral.MT5 ist auch, dass dort zwar eine Kommission anfällt, im Gegenzug die Spreads bedeutend geringer ausfallen. Teilweise gibt es sogar keine Spreads und es fallen nur die Kommissionskosten an. Wer regelmäßig hohe Beträge handelt, könnte mit den anderen beiden Kontomodellen eventuell besser fahren.

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Wird beim CFD Handel mit Aktien auch ein Hebel eingesetzt, muss sich der Trader bewusst sein, dass das Handelsvolumen – welches als Grundlage für die Berechnung der Kommission gilt – nicht nur das eingesetzte Kapital des Traders ist, sondern das gesamte Kapital, inklusive des „Kredit" vom Broker. Also auch hier gilt: Je höher das Volumen und je größer der Hebel gewählt wird, desto höher fällt die Kommission aus.

Kommissionen fallen beim Admiral.Markets Konto nur für Aktien-CFDs an. Beim Admiral.Prime existiert eine fixe Gebühr von 3 Euro pro Lot, im Admiral.MT5 eine variable Gebühr in Höhe von 0,003 Prozent vom Handelsvolumen – dafür sind die Spreads bei diesen beiden Kontomodellen wesentlich günstiger. Es gilt zu bedenken, dass die Kommission bei jeden Trade anfällt, d. h. bei der Eröffnung und bei der Schließung der Position.

5.) Weitere Kostenpunkte bei Admiral Markets

Themenicon OptionsscheineKontoeröffnung und -führung

Die Eröffnung und die Führung eines Admiral Markets Handelskontos sind für Sie kostenlos und mit keinerlei Gebühren verbunden. Ein Depot kann problemlos online eröffnet werden. Selbstverständlich fallen auch bei der Schließung Ihres Admiral Markets Kontos keine Kosten an. Maximal Porto bzw. Versandkosten für den Briefverkehr.

Gebühren im Zahlungsverkehr: Ein- und Auszahlungen

Für Einzahlungen und Auszahlungen stehen bei Admiral Markets eine Reihe von Möglichkeiten zur Verfügung. Die Kosten bzw. Gebühren dafür, richten sich nach der Zahlungsart. Zu beachten ist, dass für Einzahlungen wesentlich mehr Wege zur Auswahl stehen, als für Auszahlungen! Hier zunächst eine Übersicht der Admiral Markets Einzahlwege inkl. Gebühren:

  • Banküberweisung – kostenlos
  • Sofortüberweisung – kostenlos
  • Visa oder MasterCard – 0,9 %, mindestens 1 Euro
  • Skrill – kostenlos
  • Neteller – kostenlos

Außer bei der Methode der Banküberweisung existiert überall ein Minimum von 50 Euro je Zahlungsvorgang. Dabei können Sie so viele Einzahlungen entsprechend dem Gebührenmodell vornehmen wie Sie möchten. Bei Banküberweisung existiert ebenfalls kein Maximalbetrag. Bei Sofortüberweisung können höchstens 10.000 Euro eingezahlt werden, bei allen anderen Varianten 5.000 Euro je Vorgang.

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Für Auszahlungen können Sie nur diesen einen Weg nutzen:

  • Banküberweisung – 2x pro Monat kostenlos

In unserem Admiral Markets Test ist dieser Punkt uns negativ aufgefallen, dass es lediglich nur diesen einen Weg gibt, um Auszahlungen vorzunehmen. Auszahlungen auf anderem Wege, beispielsweise Kreditkarte, sind nur im Ausnahmefall zulässig. 2 Auszahlungen pro Monat können Kunden gebührenfrei in Anspruch nehmen. Jede weitere kostet 5 Euro. Einen Mindest- oder Maximalbetrag gibt es dabei nicht. Die beiden Auszahlungen dürften in der Regel auch ausreichen. Sollten Trader es schaffen, von ihren Gewinnen zu leben, hätten sie so die Möglichkeit, beispielsweise alle 14 Tage eine gebührenfreie Auszahlung vorzunehmen.

Admiral Markets Zahlungsmethoden Gebühren

Diese Zahlungsmethoden bietet Admiral Markets an

6.) Fazit: Attraktive Spreads & keine Gebühren im Zahlungsverkehr möglich

Themenicon ErfahrungsberichtAdmiral Markets bietet seinen Kunden attraktive Spread-Bedingungen und Transparenz in Puncto Preisgestaltung. Sie können zwischen unterschiedlichen Kontomodellen auswählen und können sich der wettbewerbsfähigen Spreads und Gebühren in jedem Fall sicher sein. Je nach Kontomodell fallen unterschiedliche Gebühren für den Handel mit CFDs an. Der Zahlungsverkehr – sprich Ein- und Auszahlungen – kann komplette gebührenfrei sein, sofern der Trader auf Kreditkarte verzichtet und nicht mehr als 2 Auszahlungen pro Monat vornimmt.

Generell zählt der Online Broker Admiral Markets mit zu den preiswertesten Anbietern im CFD Handel. Daher können wir den Anbieter auch guten Gewissens empfehlen!

Alle Infos zur Admiral Markets Nachschusspflicht auf einem Blick.

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Forex

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